Erste Krippenlandschaft im Limeseum Ruffenhofen wird durch besonderen Fund möglich | FLZ.de

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Veröffentlicht am 27.11.2025 09:00

Erste Krippenlandschaft im Limeseum Ruffenhofen wird durch besonderen Fund möglich

Konzentriert und akribisch wurden die Vorlagen der Krippenlandschaft im Mehrzweckraum des Limeseums von den Präparanden der angrenzenden Kirchengemeinden ausgemalt. (Foto: Peter Tippl)
Konzentriert und akribisch wurden die Vorlagen der Krippenlandschaft im Mehrzweckraum des Limeseums von den Präparanden der angrenzenden Kirchengemeinden ausgemalt. (Foto: Peter Tippl)
Konzentriert und akribisch wurden die Vorlagen der Krippenlandschaft im Mehrzweckraum des Limeseums von den Präparanden der angrenzenden Kirchengemeinden ausgemalt. (Foto: Peter Tippl)

Zypressen, Palmen, Schafe, Hirten und Maria und Josef mit dem Jesuskind werden in der kommenden Weihnachtszeit erstmals im Foyer des Limeseum in Ruffenhofen in einer Krippenlandschaft ausgestellt.

Ermöglicht wird die Ausstellung durch ein gemeinsames Projekt mit den Präparanden der drei Zweckverbandsgemeinden Gerolfingen, Weiltingen und Wittelshofen des Römerparks Ruffenhofen und durch einen Fund in einem Nachlass.

Feinste Zeichnungen entdeckt

Der verstorbene bayerische Landesarchäologe Professor Dr. C. Sebastian Sommer hat ihn dem Museum überlassen. Hier hat Museumsleiter Dr. Matthias Pausch feinste Zeichnungen und Vorlagen für römische Krippenfiguren entdeckt. Eigentlich waren diese als Papierkrippe gedacht. Bisher war in der Advents- und Weihnachtszeit noch keine Krippenlandschaft im Limeseum zu sehen. Doch wenn die Papiervorlagen auf große Holzplatten übertragen und angemalt würden, wäre das ein echter „Hingucker“ im Museum, fand Pausch.

Unterstützung fand der Museumsleiter bei seinem Hausmeister Hendrik Göhler und Johannes Herbst, der ein Freiwilliges Soziales Jahr im Museum leistet. Sie übertrugen die Papiervorlagen auf Holzplatten und fertigten so die hölzernen Vorlagen an. Danach sollten diese farbig angemalt werden. Mit der Idee stieß Dr. Pausch bei Pfarrerin Ingrid Braun aus Weiltingen und den Pfarrern Simeon Prechtel (Wittelshofen) und Christian Dellert (Gerolfingen) auf offene Ohren. Die Präparanden der drei Kirchengemeinden und ihre Teamer (diese unterstützen die Geistlichen bei der Präparandenarbeit), boten sich hierfür an und setzten die Aktion um.

Dank für die Initiative

Wittelshofens Bürgermeister Werner Leibrich dankte für die Initiative und die Geistlichen sprachen Segen und Dank für diese kreative Arbeit an alle Beteiligten aus. Mit akribischer Sorgfalt gingen die Jugendlichen ans Werk. Das Ergebnis könne sich absolut sehen lassen, waren sich die Betreuerinnen und Betreuer einig.

Ab dem vierten Adventswochenende kann das Ergebnis dieser Gemeinschaftsaktion betrachtet werden. Auch von außen, so der Museumsleiter, denn von Heiligabend bis zum Dreikönigstag ist das Limeseum geschlossen. Die Krippenlandschaft bleibt bis zum Lichtmesstag, 2. Februar, aufgebaut.


Von Peter Tippl
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