Ehingens Bürgermeister Friedrich Steinacker steht für die nächste Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. In einer Erklärung „in eigener Sache“ hat der Rathauschef im Gemeinderat jetzt seinen Entschluss bekannt gegeben, bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr anzutreten.
Nach zwölf Jahren als stellvertretender und zwölf Jahren als erster Bürgermeister sei er zwar nach wie vor mit Freude bei der Arbeit, wolle aber altersbedingt sowie aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten, sagte Steinacker. Er ist aktuell 60 Jahre alt. Den Wählervereinigungen bleibe nun genug Zeit, um zu überlegen, wie es kommunalpolitisch weitergehen könne, sagte er. Obwohl die Finanzkraft „nicht einfacher wird“, sei er optimistisch, noch einiges fertigzustellen beziehungsweise auf den Weg bringen zu können, damit sich die Gemeinde weiter gut entwickelt.
Steinacker, Landwirt und Agraringenieur, der im Ortsteil Lentersheim lebt, ist seit 2014 erster Bürgermeister der Gemeinde Ehingen. Er wurde bei seinen beiden Kandidaturen von der Wählergemeinschaft Beyerberg-Lentersheim nominiert und hatte jeweils keinen Gegenkandidaten. Mit der deutlichen Mehrheit von 94,79 Prozent der Stimmen war Steinacker 2020 als Ehinger Bürgermeister bestätigt worden.
Steinacker ist CSU-Mitglied und Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Hesselberg und gehört außerdem dem Kreistag an.