BMW elektrifiziert das Herz seiner Modellpalette und macht den 3er zum Akku-Auto. Als i3 wird er nach dem Geländewagen iX3 zum zweiten Modell, das auf der neuen E-Auto-Plattform von BMW aufbaut, der sogenannten Neuen Klasse. In den Handel soll der i3 in den nächsten Monaten kommen, wie der Hersteller mitteilt.
Genau wie der exakte Termin zur Markteinführung ist auch der Preis des Startmodells i3 50 noch geheim. Wenn der technisch weitgehend identische iX3 50 bei 70.900 Euro startet, sollte der elektrische 3er noch eine Sechs an erster Stelle haben. Später gilt das aktuelle Einstiegsmodell 318i für 57.320 Euro als Preisreferenz.
Wie der iX3 nutzt auch der i3 eine komplett neue Architektur, die neue Akkus, neue Motoren, eine neue Elektronik und ein neues Bediensystem mit einer Anzeige am unteren Rand der Frontscheibe bietet.
Die kantig und mit ganz wenigen Linien gezeichnete Limousine misst dem Hersteller zufolge 4,76 Meter und ist damit fünf Zentimeter länger als der konventionelle 3er, der weiter im Programm bleibt. Weil zudem der Radstand von 2,85 auf 2,90 Meter wächst, bietet er vor allem den Hinterbänklern mehr Platz, stellt BMW in Aussicht.
Zum Start gibt es den elektrischen 3er als i3 50 Xdrive mit zwei E-Maschinen, die eine Systemleistung von 345 kW/469 PS haben und mit bis zu 645 Nm zu Werke gehen. Zur Kapazität des 800-Volt-Akkus, der beim iX3 auf 109 kWh kommt, macht BMW noch keine Angaben.
Jedoch stellen die Bayern bis zu 900 Kilometer Reichweite und eine maximale Ladeleistung von 400 kW in Aussicht. Damit soll der i3 im besten Fall in zehn Minuten die Energie für 400 Kilometer nachladen können.
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