Blitzeis-Gefahr in Westmittelfranken: Busse im Landkreis Ansbach ausgefallen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.01.2026 18:48, aktualisiert am 12.01.2026 17:30

Blitzeis-Gefahr in Westmittelfranken: Busse im Landkreis Ansbach ausgefallen

Für den ganzen Montag wird vor überfrierender Nässe gewarnt. (Foto: Daniel Vogl/dpa)
Für den ganzen Montag wird vor überfrierender Nässe gewarnt. (Foto: Daniel Vogl/dpa)
Für den ganzen Montag wird vor überfrierender Nässe gewarnt. (Foto: Daniel Vogl/dpa)

Der Deutsche Wetterdienst warnte sowohl in der Stadt und im Landkreis Ansbach als auch im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vor Wettergefahren. Am Montag war die Situation vielerorts äußerst schwierig. Im Landkreis Ansbach fielen zahlreiche Busverbindungen aus.

Am Sonntag ging um kurz vor 18 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung vor plötzlich überfrierender Nässe oder plötzlich gefrierendem Regen heraus. Die Warnung erfolgte gleichlautend für Stadt und Landkreis Ansbach sowie den Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim.

Busverbindungen im Landkreis Ansbach ausgefallen

Die Erwartung war, dass am Montag den ganzen Tag über zwischen 8 und 20 Uhr hohe Glättegefahr besteht. Ausgerufen wurde die Gefahrenstufe 3 von 4, das bedeutet „Gefahr für Leib und Leben“ durch Blitzeis. Diese Sorge wurde im Lauf des Montags bestätigt. Weil vielerorts Regen auf den noch kalten Boden kam, gab es zahlreiche Probleme für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer.

Im Landkreis Ansbach fielen zahlreiche Busverbindungen aus. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Ansbach waren folgende Busverbindungen betroffen: 707, 715, 716, 717, 718, 719, 736, 737, 738, 739, 741, 821, 823, 825, 826, 827, 829, 874, 875 und 877. Die Buslinien fuhren ab dem frühen Nachmittag wieder, jedoch kann es weiterhin zu Ausfällen und Verzögerungen kommen, wie das Landratsamt in der Pressemitteilung erklärte.

Keine größeren Vorkommnisse für ILS

Laut der Pressestelle des Landratsamtes informierte das Schulamt in den Morgenstunden die verschiedenen Lehranstalten darüber, dass Schülerinnen und Schüler länger in der Schule verweilen müssen, sollten die Busse ausfallen. Eine Information an die Eltern erfolgte danach durch die jeweiligen Schulen.

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Wie ein Sprecher der Integrierten Leitstelle (ILS) Ansbach auf Nachfrage der Redaktion mitteilte, gab es sowohl beim Rettungsdienst als auch bei der Feuerwehr keine größeren Vorkommnisse aufgrund des Wetters. „Die Bevölkerung war anscheinend genug vorgewarnt”, teilte er weiter mit.

Zwar habe es am Montag ein paar wenige Stürze gegeben, jedoch hätten diese wahrscheinlich auch „im normalen Tagesgeschäft” stattgefunden.


Von Ulli Ganter und René Chlopotowski
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