Paare streben in aller Regel eine glückliche Beziehung an. Aber was konkret können sie selbst dafür tun? Hinweise, an welchen Stellschrauben Paare fürs gemeinsame Glück drehen können, gibt eine Umfrage im Rahmen des „Glücksatlas“, den die Universität Freiburg regelmäßig mit der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) erstellt.
In der Sonderauswertung, für die mehr als 5.100 Menschen befragt wurden, blickte Prof. Bernd Raffelhüschen mit seinem Team speziell auf die Faktoren, die das Beziehungsglück maßgeblich beeinflussen. Zentral sind der Analyse zufolge unter anderem:
Der Umfrage zufolge hängt Beziehungsglück aber teils auch von Faktoren ab, die der Einzelne in einer Paarbeziehung nicht so leicht verbessern oder beeinflussen kann. Dazu gehört zum Beispiel, wie man Bindung als Kind erlebt hat.
„Menschen, die eine glückliche Kindheit erlebt haben, verfügen häufig über höheres Selbstvertrauen und einen sicheren Bindungsstil“, so Bernd Raffelhüschen. Der ermögliche es, sowohl eigene Freiräume zu wahren als auch dem Partner Nähe und Autonomie zuzugestehen und beides in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.
Zwar könne man die eigene Kindheit nicht nachträglich verändern - hilfreich ist es Raffelhüschen zufolge aber, seinen Bindungsstil zu reflektieren und eine Balance mit dem Partner zu finden.
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