Beim CMCM Indoor-Meeting in Luxemburg entschied der Colmberger Florian Bremm das 3000-Meter-Rennen für sich, verbesserte seine persönliche Bestmarke und knackte auch die Norm für die Europameisterschaft.
Das Meeting war mit der Kategorie B hoch eingruppiert, so konnten auch viele Weltranglistenpunkte gesammelt werden. Das 14-köpfige Feld wurde in zwei Startgruppen auf die fünfzehn Runden lange Reise geschickt, Bremm war in der schnelleren Gruppe.
Nach 60 Metern bildete sich eine zunächst siebenköpfige Spitzengruppe. Der Colmberger hielt sich im hinterem Drittel auf. Die ersten beiden Kilometer wurden jeweils in etwa 2:35 Minuten absolviert. 350 Meter vor den Ziel ergriff Bremm die Initiative und setzte sich auf der Gegengeraden an die Spitze. Diesem Angriff war dann niemand mehr gewachsen und der Deutsche Meister über 5000 Meter entschied das Rennen nach 7:39,01 Minuten mit fast einer Sekunde Vorsprung für sich.
Mit dieser Zeit liegt Bremm nun auf Platz vier der ewigen DLV-Hallenbestenliste und blieb nur gut 1,5 Sekunden über dem 30 Jahre alten deutschen Hallenrekord von Dieter Baumann (7:37,51).
„Ich wusste gar nicht, bei welcher Zeit der steht“, so Bremm, der für den LSC Höchstadt startet. Ziel sei eigentlich nur gewesen, in die Nähe der Norm von 7:43,00 Minuten für die Hallen-EM in Apeldoorn (Niederlande, 6. bis 9. März) zu laufen.
„Ich habe eine sehr gute Form, das weiß ich. Ich hatte aber schon etwas Zweifel, weil ich etwas Rückenprobleme habe. Mental ist das dann schon schwierig. Ich bin einfach nur unfassbar zufrieden“, strahlte Bremm.
In der noch jungen Hallensaison setzte er sich mit seiner Zeit vorübergehend sogar an die Spitze der Welt.