Die Vollsperrung der Bahnstrecke Ansbach–Crailsheim zwischen Leutershausen-Wiedersbach und Dombühl setzt sich weiter fort: Wie die Deutsche Bahn am Dienstag in einer Fahrgastinformation bekanntgab, verlängert sich die Maßnahme bis mindestens 4. September.
Nach Angaben der DB liegen in dem Abschnitt Hitzeschäden an der Infrastruktur vor, die repariert werden müssen. Die Beschädigung ist offensichtlich so stark, dass auch ein langsames Befahren der Stellen nicht mehr sicher möglich ist. Zunächst war die Strecke am 26. August wegen einer Reparatur nur kurzzeitig gesperrt. Nach einer zwischenzeitlichen Aufhebung der Maßnahme wurde sie aber schon nach wenigen Stunden wieder eingeführt.
Entsprechend fallen seitdem alle S-Bahnen der Linie S4 auf der Strecke Ansbach–Crailsheim aus, wie die Bahn in Fahrgastschreiben angibt. Offenbar verkehren Züge allerdings zumindest noch zwischen Ansbach und Leutershausen-Wiedersbach, wie Angaben in den digitalen Auskunftsmedien nahelegen. Die DB hat einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dieser ist in der DB-Navigator-App hinterlegt.
Der Regionalexpress RE90 des Betreibers Arverio zwischen Stuttgart und Nürnberg verkehrt nur zwischen Stuttgart und Crailsheim. Zwischen Crailsheim und Nürnberg besteht ein Busnotverkehr. Die Busse halten auf der Etappe Crailsheim–Ansbach überall. Zwischen Ansbach und Nürnberg fahren weitere Ersatzbusse, die unterwegs nur in Heilsbronn halten. Die Fahrzeiten hat Arverio hier angegeben.
Der Fernverkehr, konkret die Intercity-Linie 61, ist ebenfalls betroffen. Die Verbindungen fallen laut DB auf voller Länge aus.
Von der Totalsperrung unbenommen, finden auf der Strecke derzeit weitere Bauarbeiten statt. Diese sorgen noch bis 10. September in den Abendstunden für Zugausfälle. Betroffen sind auch Verbindungen zwischen Ansbach und Nürnberg. Der Fahrplan ist hier zu finden.