4:1! SpVgg Ansbach gelingt gegen Aschaffenburg der erste Heimsieg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.08.2024 20:24

4:1! SpVgg Ansbach gelingt gegen Aschaffenburg der erste Heimsieg

In Jubelpose: Lukas Schmidt brachte die Ansbacher früh in Führung. Nico Hayer (rechts) freut sich mit.  (Foto: Martin Rügner)
In Jubelpose: Lukas Schmidt brachte die Ansbacher früh in Führung. Nico Hayer (rechts) freut sich mit. (Foto: Martin Rügner)
In Jubelpose: Lukas Schmidt brachte die Ansbacher früh in Führung. Nico Hayer (rechts) freut sich mit. (Foto: Martin Rügner)

Der erste Sieg der neuen Saison in der Fußball-Regionalliga ist perfekt. Mit 4:1 wies die SpVgg Ansbach die Viktoria aus Aschaffenburg verdient in die Schranken.

Damit setzten die Ansbacher ihre Erfolgsserie gegen die Unterfranken fort. Es war der dritte Heimsieg in Serie über die Aschaffenburger, die mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet sind.

Ansbach dagegen brachte vom Gastspiel beim FC Bayern II in der Vorwoche den ersten Saisonpunkt mit. Der Startelf von München vertraute SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber auch gegen Aschaffenburg.

„Wir müssen gierig und konsequent in der Defensive agieren, um über diese Stabilität offensiv Akzente setzen zu können. Wir haben zuletzt zu viele einfache Fehler gemacht und somit auch zu einfach Gegentreffer hinnehmen müssen. Das gilt es abzustellen”, so Viktoria-Coach Simon Goldhammer vor dem Spiel. Ein Wunsch, den ihm seine Mannen zunächst nicht erfüllten.

Max Grün war beim zweiten Ansbacher Tor machtlos

Die ersten 20 Minuten gehörten klar den Gastgebern. Bereits in der 3. Minute traf Lukas Schmidt per Kopf, nachdem zuvor Patrick Kroiß an Viktoria-Keeper Max Grün gescheitert war.

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Der ehemalige Bundesligaprofi (unter anderem SpVgg Greuther Fürth) war der wichtigste Mann der Gäste in der ersten Hälfte und zeigte fantastische Paraden gegen einen Kopfball von Matthias Hahn aus kurzer Distanz und einem Schuss von Tarkan Ücüncü.

Machtlos war der 37-Jährige allerdings beim zweiten Ansbacher Tor, einem Foulelfmeter, den Eric Weeger gewohnt souverän kurz vor der Pause verwandelte. Viktoria-Verteidiger Luca Dähn hatte Schmidt gefoult.

Die Führung zur Pause war hoch verdient, weil Ansbach mehr Torchancen herausspielte. In der Abwehr war die Vorstellung nicht immer souverän. Gefährliche Abschlüsse für Aschaffenburg verzeichneten Roberto Desch und Lucas Sitter, doch SpVgg-Keeper Heiko Schiefer war auf dem Posten.

In die zweiten 45 Minuten ging Aschaffenburg mit drei frischen Kräften. Das Sturmzentrum besetzte nun Nachwuchsangreifer Ernen Bozan. Den Anschlusstreffer erzielte aber David Nene per Kopf nach einer Ecke (54.).

Der neu erwachte Elan der Aschaffenburger wurde aber umgehend wieder gebremst. Schmidt verwertete eine feines Zuspiel von Niklas Seefried nur wenige Minuten später zum 3:1.

Sperr trifft bei Comeback

Nach langer Verletzungspause feierte Michael Sperr ein gelungenes Comeback im Angriff der nullneuner. Wenige Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der Top-Torjäger der vergangenen Saison nach Pass von Riko Manz mit einem feinen Schlenzer das 4:1.

Ein Aschaffenburger Lebenszeichen sendete in der Schlussphase noch Freistoßspezialist Benjamin Baier, doch Schiefer fischte den Ball aus dem Tordreieck.

Am Dienstag Pokalspiel

Der Ligaalltag wird nun vom einem Pokalauftritt unterbrochen. Am Dienstag, 6. August, ab 18.30 Uhr gastieren die Ansbacher in der ersten Runde auf bayerischer Ebene beim Bezirksligisten SV Hahnbach in der Oberpfalz.

SpVgg Ansbach: Schiefer - Belzner (74. Döring), Hahn (85. Bayerlein), Weeger, Manz - Ücüncü (79. Angermeier), Kestel (86. Schelhorn), Seefried, Hayer - Schmidt (69. Sperr), Kroiß
Viktoria Aschaffenburg: Grün - Boutakhrit, Borger, Dähn (46. Ehmann), Nene (71. Kocahal) - Klement (46. Bozan ), Desch, Stein, Nadaroglu (46. Obolkin) - Sitter (79. Schulz), Baier.
Tore: 1:0 Schmidt (3.), 2:0 Weeger (44./Foulelfmeter), 2:1 Nene (54.), 3:1 Schmidt (57.), 4:1 Sperr (76.).
Gelb: Hahn, Weeger - Dähn.
Zuschauer: 1012.
Schiedsrichter: Elias Tiedeken (Neusäß).

Mehr Fotos von diesem Spiel gibt es hier.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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