1:7! Die SpVgg Ansbach geht in Augsburg wieder baden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.08.2024 21:00

1:7! Die SpVgg Ansbach geht in Augsburg wieder baden

Nicht zu fassen: Die Ansbacher (am Boden Eric Weeger und Torhüter Heiko Schiefer nach dem 0:1) kassierten im Rosenaustadion vier Gegentore in der ersten Hälfte. (Foto: Klaus Rainer Krieger)
Nicht zu fassen: Die Ansbacher (am Boden Eric Weeger und Torhüter Heiko Schiefer nach dem 0:1) kassierten im Rosenaustadion vier Gegentore in der ersten Hälfte. (Foto: Klaus Rainer Krieger)
Nicht zu fassen: Die Ansbacher (am Boden Eric Weeger und Torhüter Heiko Schiefer nach dem 0:1) kassierten im Rosenaustadion vier Gegentore in der ersten Hälfte. (Foto: Klaus Rainer Krieger)

Im dritten Auswärtsspiel der Regionalligasaison kassierte die SpVgg Ansbach die zweite Niederlage. Und was für eine! 1:7 hieß es am Ende beim FC Augsburg II.

Das Rosenaustadion ist weiterhin kein gutes Pflaster für die nullneuner. Haarsträubendes Defensivverhalten der Gäste, die wohl das Pokalspiel vom Dienstag (1:0 beim FSV Stadeln) noch in den Beinen spürten, spielte den Augsburgern vor allem in der ersten Hälfte in die Karten.

0:1 durch ein Eigentor

Für das Gastspiel bei der Bundesligareserve baute SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber seine Startelf um. Gegenüber dem letzten Ligaspiel (1:1 gegen die DJK Vilzing) kam Lukas Oberseider in der Defensive für Matthias Hahn zum Zug und im Angriff spielte Michael Sperr von Beginn an. Dafür blieb Patrick Kroiß draußen.

Die beiden Ligaspiele im Rosenaustadion hatten die Ansbacher in den vergangenen beiden Jahren klar verloren und auch diese Partie lief sofort wieder in Richtung der Gastgeber.

Die junge Truppe von FCA-Trainer Tobias Strobl legte umgehend den Vorwärtsgang ein und hatte schon nach zehn Minuten Erfolg. Nach einem Torschuss von Lucas Ehrlich unterlief SpVgg-Verteidiger Eric Weeger ein Eigentor.

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Dann holt Juan Cabrera zum Doppelschlag aus

Auch am zweiten Augsburger Tor war der 20-jährige ehemalige Dresdner beteiligt, der dabei von einem Fehler in der Ansbacher Hintermannschaft profitierte. Die nächsten beiden Treffer gingen auf das Konto von Juan Cabrera, der zunächst einen Handelfmeter verwandelte und dann mit einem abgefälschten Freistoß erfolgreich war. 0:4 nach einer halben Stunde – derart abgeschossen wurden die Ansbacher schon lange nicht mehr. Und Cabrera hatte kurz vor der Pause sogar noch das fünfte Tor auf dem Schlappen, brachte den Ball aber nicht im Gehäuse unter.

Auch die Ansbacher hatten die eine oder andere Gelegenheit durch Sperr, Schmidt und Riko Manz, aber Tobias Jäger im FCA-Kasten war nicht zu überwinden.

Gegen einen Gegner im Verwaltungsmodus bemühte sich Ansbach in Hälfte zwei um eine Resultatsverbesserung. Zunächst prüfte Manz erneut Jäger und nach einer Ecke war Lukas Oberseider erfolgreich, der den Ball schön volley ins lange Eck setzte (68.).

In der Schlussphase drehte der FCA nochmals auf. Der eingewechselte Fynn Heinze erhöhte mit zwei Treffern auf 6:1 und den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit Noah Müller.

FC Augsburg II: Jäger, Bell, Lindermeir, Ehrlich (80. Heinze), Cabrera, Kücüksahin, Scholz (61. Horn), Deger, Kresin (55. Mühlbauer), Rasoulinia, Hausmann (80. Noah Müller).

SpVgg Ansbach: Schiefer, Belzner, Seefried (73. Schelhorn), Sperr (82. Kroiß), Ücüncü, Oberseider, Kestel, Schmidt (79. Angermeier), Weeger, Hayer (79. Bayerlein), Manz (79. Abadjiew).

Tore: 1:0 Weeger (10./Eigentor), 2:0 Ehrlich (18.), 3:0, 4:0 Cabrera (26./Handelfmeter, 29.), 4:1 Oberseider (68.), 5:1, 6:1 Heinze (82., 86.), 7:1 Noah Müller (91.).

Gelb: Kresin, Kücüksahi, Hausmann – Seefried.

Zuschauer: 257.

Schiedsrichter: Davina Lutz (Poppenhausen).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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