Der SpVgg Ansbach reicht ein Tor für das Achtelfinale | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.08.2024 20:00

Der SpVgg Ansbach reicht ein Tor für das Achtelfinale

FSV-Torhüter Moritz Prenzler war von den Ansbachern (im hellen Trikot Michael Sperr) in der ersten Halbzeit nicht zu überwinden. Stadeln (links Max Hering, rechts Aljoscha Schnierstein) verteidigte geschickt. (Foto: Wolfgang Zink)
FSV-Torhüter Moritz Prenzler war von den Ansbachern (im hellen Trikot Michael Sperr) in der ersten Halbzeit nicht zu überwinden. Stadeln (links Max Hering, rechts Aljoscha Schnierstein) verteidigte geschickt. (Foto: Wolfgang Zink)
FSV-Torhüter Moritz Prenzler war von den Ansbachern (im hellen Trikot Michael Sperr) in der ersten Halbzeit nicht zu überwinden. Stadeln (links Max Hering, rechts Aljoscha Schnierstein) verteidigte geschickt. (Foto: Wolfgang Zink)

Ein verwandelter Foulelfmeter bringt die SpVgg Ansbach in die nächste Runde des BFV-Toto-Pokal-Wettbewerbs. Trotz einer über weite Strecken überlegen geführten Partie gelang dem Fußball-Regionalligisten im Gastspiel beim Landesligisten FSV Stadeln nur ein magerer 1:0-Erfolg.

Die Münchner Großvereine TSV 1860 München und SpVgg Unterhaching hatten mit 10:0- und 9:1-Siegen in der zweiten Pokalrunde gegen unterklassige Gegner vorgelegt.

Ganz so leicht tat sich die SpVgg Ansbach im Gastspiel am Kronacher Wald nicht, steht aber dennoch verdient im Achtelfinale, das am Donnerstagabend in München ausgelost wird.

Sperr und Angermeier in der Startelf

Gegenüber dem 1:1 in der Liga jüngst gegen die DJK Vilzing nahm SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber zwei Änderungen in der Startelf vor. Für Lukas Schmidt und Riko Manz spielten Michael Sperr und Björn Angermeier. Beide bekleideten Offensivpositionen, als Linksverteidiger agierte diesmal Nico Hayer.

Nur wenige gefährliche Abschlüsse

Die Ansbacher bestimmten das Spiel, waren deutlich feldüberlegen, brachten aber in der ersten Hälfte kaum gefährliche Abschlüsse zustande. Schon nach sieben Minuten schien die Führung für den Favoriten fällig zu sein, doch Sperr und Tarkan Ücüncü brachten den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor von Moritz Prenzler unter. Der FSV-Torhüter zeigte in diesem Pokalspiel eine ausgezeichnete Leistung. Stadeln verteidigte clever und kam erst gegen Ende der ersten 45 Minuten zu halbwegs gefährlichen Offensivaktionen.

Nach der Pause Chancen im Minutentakt

Darunter war ein Schuss des Ex-Ansbachers Maximilian Hirschmann, den Heiko Schiefer im Ansbacher Tor parierte. Ansbach kam mit neuem Schwung aus der Kabine und machte zu Beginn der zweiten Hälfte den Klassenunterschied deutlich. Nach einem Angriff über Patrick Kroiß brachte Prenzler Sperr zu Fall und den fälligen Strafstoß verwandelte Eric Weeger sicher. Ansbach wollte sofort nachlegen und hielt den Druck hoch.

Nach einem Solo von Kroiß rettete Maximilian Höhenberger für seinen geschlagenen Torhüter auf der Linie. Bei der nächsten Großchance von Kroiß war der Stadelner Keeper per Fußabwehr zur Stelle und Sekunden später setzte Hayer nach einem schönen Vorstoß den Ball knapp am Tor vorbei. Auch Sperr hatte das zweite Tor auf dem Fuß, scheiterte aber ebenfalls an Prenzler.

Stadeln bäumt sich in der Schlussphase auf

Die Führung war längst verdient, aber das Spiel noch nicht entschieden. Der Druck der Ansbacher auf die Stadelner Abwehr ließ nach dieser famosen Phase wieder nach. Der Gastgeber war jedoch nicht in der Lage, gefährliche Aktionen zu inszenieren.

Erst in der Schlussphase war so etwas wie ein Aufbäumen zu spüren, das den hoch verdienten Ansbacher Sieg jedoch nicht in Gefahr brachte.

SpVgg Ansbach: Schiefer – Belzner, Hahn, Weeger, Hayer (63. Manz) – Ücüncü (91. Haag), Kestel, Seefried (63. Schmidt), Angermeier (63. Schelhorn) – Kroiß, Sperr (78. Abadjiew).

Tor: 0:1 Weeger (48./Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Lukas Schwendner (Ensdorf).

Zuschauer: 320.


Von Harald Riegler und Alexander Keck
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