Wie die SpVgg Ansbach eine Pokal-Blamage in Stadeln verhindern will | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.08.2024 16:00

Wie die SpVgg Ansbach eine Pokal-Blamage in Stadeln verhindern will

Rückhalt im Tor der SpVgg Ansbach: Heiko Schiefer. (Foto: Martin Rügner)
Rückhalt im Tor der SpVgg Ansbach: Heiko Schiefer. (Foto: Martin Rügner)
Rückhalt im Tor der SpVgg Ansbach: Heiko Schiefer. (Foto: Martin Rügner)

Auf dem Weg unter die letzten 16 Mannschaften im BFV-Toto-Pokal stellt sich den Regionalliga-Fußballern der SpVgg Ansbach der Landesligist FSV Stadeln entgegen (Dienstag, 20. August, 17.45 Uhr), der in der aktuellen Pokalrunde schon eine höherklassige Mannschaft eliminiert hat.

So eine Blamage werden sich die Ansbacher ersparen. „Eine sehr solide Mannschaft, die auch mal tief steht und dann nicht ganz so einfach zu bespielen ist“, hat SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber bei der Gegnerbeobachtung festgestellt, „wir werden die nicht unterschätzen und wollen auf alle Fälle eine Runde weiterkommen“.

Beim 8:1-Erfolg in der ersten Runde beim Bezirksligisten SV Hahnbach durfte Sebastian Heid zwischen die Pfosten. Dieses Wechselspiel ist gegen den FSV nicht möglich, da Heid noch im Urlaub weilt. Also wird Heiko Schiefer wie zuletzt in der Liga voraussichtlich das Ansbacher Tor hüten.

Ex-Ansbacher Hirschmann beim MTV

Nach Platz drei in der Vorsaison mischt Stadeln wieder an der Tabellenspitze mit, hat aus sieben Partien 15 Punkte geholt. Alle vier Auswärtsspiele wurden ohne Gegentor gewonnen, daheim am Kronacher Wald gab es einen Sieg (4:1 über SV Schwaig) und zwei Niederlagen (2:4 gegen FSV Erlangen-Bruck und 0:1 gegen TSV Nürnberg-Buch).

Ein Wiedersehen gibt es voraussichtlich mit Maximilian Hirschmann. Der Angreifer gehörte vergangene Saison noch zum Kader der SpVgg Ansbach, wechselte dann im Winter zum Landesligisten SC 04 Schwabach und von dort nun im Sommer nach Stadeln. Nach fünf Spielen hat er einen Treffer auf dem Konto. Eine Vergangenheit bei der SpVgg Ansbach hat auch Thomas Müller, der einst für die U19 der nullneuner kickte.

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Vorsicht vor Torjäger Marco Weber

Bester Angreifer der Stadelner ist Marco Weber mit fünf Toren. Der 30-Jährige wurde bei der SpVgg Greuther Fürth ausgebildet und spielte später unter anderem für den SV Seligenporten, den SC Feucht und die DJK Ammerthal in der Regional- und Bayernliga unter anderem gegen die SpVgg Ansbach.

Trainiert wird der FSV von Manfred Dedaj. Der 50-Jährige bekleidet den Posten in Stadeln schon viele Jahr lang und stand auch beim Testspiel gegen die SpVgg Ansbach im Sommer 2021 an der Linie, das die Ansbacher nach Toren von Patrick Kroiß (2), Bastian Herzner und Michael Sperr mit 4:1 gewannen.

4:0-Sieg im Ligaderby gegen Quelle

Am Wochenende gewann Stadeln das Fürther Derby bei der Quelle in der Liga klar mit 4:0. In der ersten Pokalrunde setzte sich Stadeln sicher mit 2:0 beim Bezirksligisten FC Wendelstein durch. In der Qualifikation hatte der FSV zuvor den Bayernligisten ATSV Erlangen ausgeschaltet. Weber erzielte in diesem Spiel kurz vor Schluss den Ausgleich und versenkte im Elfmeterschießen den entscheidenden Versuch.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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