Die SpVgg Ansbach meldet zwei Abgänge. Abdennour Rhani und Robin Hilpert verlassen den Fußball-Regionalligisten.
Rhani kam im Sommer 2024 vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken nach Ansbach, um Spielpraxis zu sammeln. Daraus wurde wegen einer langfristigen Verletzung zunächst nichts. In seiner ersten Saison bei den nullneunern kam der Abwehrspieler nur sporadisch zum Einsatz.
In der aktuellen Saison absolvierte der 20-Jährige zehn Einsätze in der Liga und erzielte beim 6:3-Auswärtssieg bei der SpVgg Hankofen auch ein Tor.
Das Kind marokkanischer Eltern stammt aus Saint-Avold, einer französischen Kleinstadt an der Grenze zum Saarland. Von dort ging es in den Nachwuchs des 1. FC Saarbrücken. „Rhani kehrt aus persönlichen Gründen zurück nach Frankreich”, teilt der Verein mit.
Der Abgang ist durchaus im Sinne der SpVgg Ansbach. Christoph Hasselmeier, sportlicher Leiter der Ansbacher, dazu: „Wir haben Rhani im November darüber informiert, dass es in der Rückrunde mit Einsatzzeiten wahrscheinlich schwierig für ihn wird, weil ja auch Matthias Hahn wieder zur Verfügung steht”. Man habe dem Franzosen daher einen Wechsel nahegelegt.
Dieser Tage kam nun auch von dessen Berater das Einverständnis, den Vertrag aufzulösen. „Das war in unserem Sinne”, so Hasselmeier, „es bringt dem Jungen ja nichts, noch einmal ein halbes Jahr bei uns auf der Bank zu sitzen”.
Der Abgang von Robin Hilpert hat berufliche Gründe. Der 19-jährige Stürmer aus Arberg wurde im Vorjahr aus dem Ansbacher Nachwuchs in den Regionalliga-Kader geholt und kam in der laufenden Spielzeit zu fünf Kurzeinsätzen.