Länger oder kürzer? Wer sich Ski kauft, steht auch vor dieser Frage. Pauschale Aussagen könne man dazu leider nicht treffen, weil viele Faktoren Einfluss haben, heißt es vom Deutschen Skiverband (DSV). Aber man kann sich zu einer Antwort vortasten. Und am Ende ist auch nicht nur die Länge entscheidend - ein kurzer Überblick zur Orientierung.
Allgemein lasse sich sagen: Je länger ein Ski ist, desto ruhiger läuft er auf der Piste. Kürzere Bretter haben den Vorteil, dass sie sich besser drehen lassen. Entscheidend seien das Fahrkönnen, die bevorzugte Geschwindigkeit und das Terrain, auf dem man am liebsten fahren will. Die eigene Körpergröße indes spiele nur eine untergeordnete Rolle.
Dann sollte man eher zum längeren Modell greifen, weil das mehr Sicherheit und Laufruhe biete, empfiehlt der Skiverband.
Neben der Länge spielen auch die Geometrie, Breite und Flexibilität der Ski eine entscheidende Rolle. Das ist fast eine Wissenschaft für sich, aber grundlegend sollte man von folgenden Modellen gehört haben:
Aus Sicht des Skiverbandes eine Menge. Oft sind sie etwas flexibler und leichter. Das wichtigste Merkmal bei „Lady-Ski“ sei die etwas weiter vorne montierte Bindung, um den tieferen Körperschwerpunkt bei Frauen auszugleichen, was den Ski drehfreudiger mache.
Auch im Lady-Ski-Bereiche gibt es laut dem DSV die volle Bandbreite von Einsteigermodellen bis zu breiten Freeride-Ski.
Nach Ostern im April neigt sich die Skisaison im Hochgebirge dem Ende entgegen. Gerade dann lohnt es sich, über einen Skikauf nachzudenken. Zum einen sind im Winterschlussverkauf Schnäppchen drin, zum anderen verkaufen Händler dann oft auch die Skier, die sie während der Saison im Verleih hatten, zu einem günstigen Kurs – bei denen muss man schauen, wie die Kanten und Flächen aussehen. Oft sei der Zustand aber noch sehr gut, so der DSV.
© dpa-infocom, dpa:260226-930-736926/1