Vom Schulhaus zum Vereinsheim: Schützengesellschaft Bruckberg plant Umbau | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.12.2025 15:41

Vom Schulhaus zum Vereinsheim: Schützengesellschaft Bruckberg plant Umbau

Anfang Dezember möchten die Schützen mit dem Umbau des Alten Schulhauses beginnen. Das neue Schützenheim soll auch anderen Vereinen als Veranstaltungsstätte zur Verfügung stehen. (Foto: Yvonne Neckermann)
Anfang Dezember möchten die Schützen mit dem Umbau des Alten Schulhauses beginnen. Das neue Schützenheim soll auch anderen Vereinen als Veranstaltungsstätte zur Verfügung stehen. (Foto: Yvonne Neckermann)
Anfang Dezember möchten die Schützen mit dem Umbau des Alten Schulhauses beginnen. Das neue Schützenheim soll auch anderen Vereinen als Veranstaltungsstätte zur Verfügung stehen. (Foto: Yvonne Neckermann)

Die Schützengesellschaft Bruckberg möchte noch in diesem Jahr mit dem Umbau des Alten Schulhauses zum Vereinsheim starten. Wie Schützenmeister Martin Schwab dem Gemeinderat mitteilte, liegen die notwendigen Genehmigungen vor, sodass es ab Anfang Dezember losgehen kann.

Geplant ist, den aktuell leerstehenden Teil im Erdgeschoss des Gebäudes einer neuen Verwendung zuzuführen. Eines der früheren Klassenzimmer soll der neue Vereinsraum mit bis zu 40 Sitzplätzen werden, das andere ein moderner Schießstand. Um die dafür nötigen Dimensionen zu erreichen, ist ein Anbau geplant. Ein weiteres Klassenzimmer bleibt wie bisher bei der evangelischen Kirchengemeinde. Der Obst- und Gartenbauverein nutzt außerdem den Werkraum im Keller.

Das Projekt wird vom Gemeinderat unterstützt, der der Schützengesellschaft ein 30-jähriges Nutzungsrecht eingeräumt hat. Dies war die Voraussetzung für die Beantragung finanzieller Unterstützung. Für die Errichtung des Schießstands können die Schützen mit Förderung des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) rechnen, und auch die Gemeinde Bruckberg und der Landkreis geben etwas dazu.

Bemühen um Fördergelder

Für die Realisierung des geplanten Aufenthaltsraums haben sich die Verantwortlichen außerdem um Leader-Förderung aus Töpfen der EU und des Freistaats bemüht. Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rangau hatte den Förderantrag der Schützengesellschaft im Februar angenommen. Die Bewilligung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth-Uffenheim steht zwar noch aus. Die Chancen, dass mit 18.000 Euro zirka die Hälfte der Kosten für Küche und Mobiliar beigesteuert werden, stehen jedoch nicht schlecht.

Bei der Umsetzung der ambitionierten Gesamtmaßnahme setzen die Schützen auf Eigenleistung. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, will ein großer Teil der 186 Mitglieder selbst die Ärmel hochkrempeln. Ab Dezember wolle man sich mittwochs ab 19 Uhr im Haus zum Arbeitseinsatz treffen und freue sich über rege Beteiligung, berichtete Schwab.

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„Noch in diesem Jahr möchten wir in jedem Fall den Bauzaun aufstellen sowie außen die Sitzbänke abbauen und das Pflaster entfernen.“ Bei günstiger Witterung komme man möglicherweise sogar bereits deutlich weiter voran. Die Errichtung des Anbaus sei dann fürs Frühjahr geplant.

Die Schützen als Bindeglied

Das Ziel der Schützen ist es, einen Treffpunkt zu schaffen, der nicht nur dem eigenen Vereinsleben dient, sondern auch anderen örtlichen Gruppen zur Verfügung steht. Wie Schwab dem Entscheidungsgremium der LAG erläutert hatte, wollen die Schützen als Bindeglied fungieren und das Ehrenamt über die Grenzen der eigenen Kommune hinweg zusammenbringen. Unter dem Dach der Alten Schule könnten so alle Vereine ohne eigenes Heim einen Treffpunkt finden. Damit werde in Bruckberg eine Lücke geschlossen.

Bis vor einem halben Jahr hatten die Schützen Räumlichkeiten der früheren Brauerei Dietz genutzt. Da das Anwesen jedoch zum Verkauf steht, entwickelte der Verein das Konzept für die Umnutzung der Alten Schule und ist bereits aus der ehemaligen Brauerei ausgezogen.


Von YVONNE NECKERMANN
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