Unfallschwerpunkt: Westlich von Neunstetten gilt bald Tempo 70 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.02.2025 17:12

Unfallschwerpunkt: Westlich von Neunstetten gilt bald Tempo 70

Westlich von Herriedens Stadtteil Neunstetten kam es immer wieder zu Unfällen, weshalb die Geschwindigkeit auf der Staatsstraße 1066 hier nun auf 70 Kilometer pro Stunde reduziert wird. Die nachrangigen Straßen erhalten Stop-Schilder. (Foto: Landratsamt Ansbach/Markus Leisner)
Westlich von Herriedens Stadtteil Neunstetten kam es immer wieder zu Unfällen, weshalb die Geschwindigkeit auf der Staatsstraße 1066 hier nun auf 70 Kilometer pro Stunde reduziert wird. Die nachrangigen Straßen erhalten Stop-Schilder. (Foto: Landratsamt Ansbach/Markus Leisner)
Westlich von Herriedens Stadtteil Neunstetten kam es immer wieder zu Unfällen, weshalb die Geschwindigkeit auf der Staatsstraße 1066 hier nun auf 70 Kilometer pro Stunde reduziert wird. Die nachrangigen Straßen erhalten Stop-Schilder. (Foto: Landratsamt Ansbach/Markus Leisner)

Auf einem Teilstück der Staatsstraße 1066 westlich von Herriedens Stadtteil Neunstetten wird die Geschwindigkeit auf 70 Kilometer pro Stunde beschränkt. Das teilt die Pressestelle des Landratsamts Ansbach mit.

Unfallschwerpunkte erkennen, beobachten, bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten – das ist eine der zahlreichen Aufgaben des Verkehrswesens am Landratsamt. So auch an dem Knotenpunkt westlich von Neunstetten, an dem es in der Vergangenheit regelmäßig zu Unfällen gekommen ist.

Seit etwa zwei Jahren unter Beobachtung

Der Straßenbereich befindet sich daher seit etwa zwei Jahren unter der näheren Beobachtung durch die örtliche Unfallkommission, bestehend aus Vertretern des Landratsamts, der Polizeiinspektion Ansbach sowie dem Staatlichen Bauamt Ansbach.

Bei mehreren Vor-Ort-Besichtigungen erfolgten Verkehrsbeobachtungen und eine Überprüfung der Sichtweiten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Zuletzt wurde im Frühjahr 2024 die Versetzung eines Wegweisers verfügt.

Doch trotz dieser Maßnahmen und der guten Sichtverhältnisse sei es im Beobachtungszeitraum zu weiteren Unfällen gekommen, ausnahmslos verursacht durch Verkehrsteilnehmer, die aus dem untergeordneten Straßen in die Staatsstraße einfahren oder diese überqueren wollten.

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Mehr Sicherheit für Radfahrer

Der letzte Unfall im Dezember 2024 war für das Landratsamt nun der Anlass, im Einvernehmen mit der Polizei und Staatlichem Bauamt Ansbach das Tempo auf der Staatsstraße in diesem Bereich von 100 auf 70 Kilometer pro Stunde zu beschränken.

Außerdem wird eine Haltepflicht für die Verkehrsteilnehmenden aus dem untergeordneten Straßennetz mit der Anordnung einer Stop-Stelle veranlasst, sobald die Witterung Markierungsarbeiten an der Fahrbahn zulässt. Die Maßnahme diene auch dazu, die Sicherheit der in diesem Bereich querenden Radfahrer des Altmühltal-Radweges zu erhöhen.

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