Umweltzonen im Ausland: So vermeiden Reisende hohe Strafen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.08.2026 13:16

Umweltzonen im Ausland: So vermeiden Reisende hohe Strafen

Mit dem Auto unterwegs in eine große Stadt im Ausland? Unbedingt vorher kundig machen, welche Umweltzonen dort gelten. (Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa-tmn)
Mit dem Auto unterwegs in eine große Stadt im Ausland? Unbedingt vorher kundig machen, welche Umweltzonen dort gelten. (Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa-tmn)
Mit dem Auto unterwegs in eine große Stadt im Ausland? Unbedingt vorher kundig machen, welche Umweltzonen dort gelten. (Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa-tmn)

Wer in Deutschland in Umweltzonen fahren möchte, braucht eine Umweltplakette, sonst drohen Bußgelder. Im Ausland gibt es in Städten teils auch Einfahrregeln: Nur, dass die deutsche Plakette in den dortigen Umweltzonen nichts nützt.

Unter anderem in französischen, belgischen oder dänischen Städten kann es teuer werden, wenn man versäumt, je nach Vorgabe für sein Auto die nötige Plakette zu besorgen, das Fahrzeug zu registrieren oder eine fällige Gebühr zu entrichten.

In London kann das bei Verstößen bis zu 2.000 Pfund (rund 2.340 Euro) kosten, in Brüssel 350 Euro, warnt der Auto Club Europa (ACE) und rät, sich rechtzeitig über Umweltzonenregeln auf der Reiseroute zu informieren. Teils muss das Fahrzeug mit einigen Tagen Vorlauf registriert werden.

Registrierung vergessen? Schnell Nachholen, wenn möglich!

Manchmal hilft noch schnelles Reagieren danach: In den Umweltzonen in Gent und Antwerpen zum Beispiel kommt man noch um eine Strafe herum, wenn man die Registrierung spätestens am Tag nach der Einfahrt nachholt, in Brüssel hat man im Nachgang sogar fünf Tage Zeit dafür.

Ist es schon zu spät und hat man nach dem Urlaub einen Bußgeldbescheid bekommen, lässt sich auf diesem Weg teils zumindest die fällige Strafe noch reduzieren. Man sollte prüfen, ob eine nachträgliche Registrierung möglich sei und man damit belegen könne, dass das Auto die geltenden Emissionsregeln zum Zeitpunkt des Verstoßes erfüllt habe, rät der ACE.

In Dänemark etwa sei das möglich, so der Verkehrsclub: Wer binnen 80 Tagen nach Ausstellung der Geldstrafe die entsprechenden Fahrzeugdokumente zum Nachweis vorlegt, kann demnach die Strafe von 1.500 auf 1.000 dänische Kronen drücken, also von rund 200 auf rund 135 Euro.

Zudem kann Schnelligkeit einen Nachlass bringen: Bei Verstößen in der Londoner Umweltzone wird laut ACE nur die Hälfte des Bußgeldes fällig, wenn man innerhalb von 14 Tagen zahlt.

© dpa-infocom, dpa:260818-930-546854/1


Von dpa
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