Veröffentlicht am 16.08.2022 15:59

Umleitungen für mehr Fahrspuren am Feuchtwanger Kreuz

Die Brücke am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim wird verbreitert. (Symbolbild: Jan Woitas/dpa-Zentralbild)
Die Brücke am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim wird verbreitert. (Symbolbild: Jan Woitas/dpa-Zentralbild)
Die Brücke am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim wird verbreitert. (Symbolbild: Jan Woitas/dpa-Zentralbild)

Der Ausbau der A6 zwischen dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim und der Grenze zu Baden-Württemberg führt an zwei Wochenenden zu Umleitungen.

In den Nächten vom Samstag, 20. August, und Samstag, 3. September, kommt es zu einigen Sperrungen. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Nach den Angaben der Autobahn GmbH werden in das Brückenbauwerk Stahlfertigteile gehoben, auf denen dann die Fahrbahn aufgebaut wird. Die Sperrungen dauern jeweils von 20 Uhr bis 8 Uhr am Sonntagmorgen. Zudem werden die verfügbaren Fahrstreifen auf der A7 reduziert. Außerdem wird für bestimmte Arbeitsschritte der Verkehr durch die Polizei kurzzeitig angehalten.

Der Ausbau auf sechs Fahrstreifen betrifft einen Abschnitt von rund neun Kilometern zwischen dem Autobahnkreuz und der Grenze zu Baden-Württemberg. Er wurde nach der schnelleren Verbreiterung auf der baden-württembergischen Seite auch für Bayern vorgezogen. Derzeit wird die Fahrbahn in Richtung Heilbronn neben der bestehenden Trasse gebaut. Im nächsten Jahr folgt der Ausbau in Richtung Feuchtwangen.

Der weitere Verlauf der A6 durch den Landkreis Ansbach bleibt vorerst ein Nadelöhr der europäischen Ost-West-Achse. Erst ab Schwabach hat die A6 wieder sechs Fahrstreifen. Der restliche Ausbau soll in den nächsten Jahren von Schwabach her in Richtung Ansbach und Feuchtwangen fortgesetzt werden.

Für das Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim werden nach den aktuellen Prognosen bis zum Jahr 2030 täglich 66.000 Fahrzeuge pro Tag erwartet, davon rund 18.000 Lkw.

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