Tennet zeigt Pläne bei Scheinfeld in 3D: So soll das große Umspannwerk aussehen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.01.2026 15:44

Tennet zeigt Pläne bei Scheinfeld in 3D: So soll das große Umspannwerk aussehen

Tennet bot vorigen Herbst in der Scheinfelder Wolfgang-Graf-Halle einen „Informarkt” an. Unter anderem stand unter anderem der Projektverantwortliche Michael Sprenger (Mitte, beiger Pullover) den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Nun legt der Konzern mit einer Visualisierung auf seiner Homepage in der Informationspolitik nach. (Foto: Andreas Reum)
Tennet bot vorigen Herbst in der Scheinfelder Wolfgang-Graf-Halle einen „Informarkt” an. Unter anderem stand unter anderem der Projektverantwortliche Michael Sprenger (Mitte, beiger Pullover) den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Nun legt der Konzern mit einer Visualisierung auf seiner Homepage in der Informationspolitik nach. (Foto: Andreas Reum)
Tennet bot vorigen Herbst in der Scheinfelder Wolfgang-Graf-Halle einen „Informarkt” an. Unter anderem stand unter anderem der Projektverantwortliche Michael Sprenger (Mitte, beiger Pullover) den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Nun legt der Konzern mit einer Visualisierung auf seiner Homepage in der Informationspolitik nach. (Foto: Andreas Reum)

Der Stromnetz-Konzern Tennet hat für einen geplanten Standort des neuen Umspannwerks zwischen Scheinfeld und Markt Bibart eine neue Veranschaulichung erstellt. Damit wolle man „Transparenz in der frühen Planung” schaffen, hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Die teils dreidimensionalen Darstellungen sind auf der Projekt-Internetseite eingebettet. Dort sind sie öffentlich einsehbar. „Das Modell soll interessierten Bürgerinnen und Bürgern helfen, Dimensionen und Anordnung zentraler Anlagenteile sowie die mögliche räumliche Wirkung nachvollziehbar einzuordnen”, schrieb Tennet.

Die Visualisierung beschränkt sich auf den von Tennet bislang favorisierten Standort westlich von Oberlaimbach und Hohlweiler. „Sie dient dazu, Fragen etwa zu Höhe, Flächenbedarf, Sichtbarkeit und Aufbau eines Umspannwerks anhand einer anschaulichen Darstellung zu erläutern.” Neben einer relativ genauen Lagedarstellung sind auch verschiedene Perspektiven einstellbar: wie sieht das Umspannwerk etwa von Hohlweiler, Oberlaimbach oder Markt Bibart aus gesehen aus. Dabei kann zwischen der jetzigen Ansicht und der zukünftigen umgeschaltet werden. Auch verschiedene Vogelperspektiven sind auswählbar.

In Hohlweiler weisen zwei großformatige Transparente auf Widerstand gegen das geplante Umspannwerk beziehungsweise dessen Größe hin. (Foto: Andreas Reum)
In Hohlweiler weisen zwei großformatige Transparente auf Widerstand gegen das geplante Umspannwerk beziehungsweise dessen Größe hin. (Foto: Andreas Reum)

Geplantes großes Umspannwerk bei Scheinfeld: Bürger kritisieren Standort

Es soll so groß werden wie 35 Fußballfelder. Anwohner wollen es weiter weg von ihren Häusern rücken. Am 8. Oktober gibt es einen Info-Markt.

Der Standort für die Hohlweiler-Perspektive wirft Fragen auf

Den Ortskundigen dürfte auffallen, dass Tennet beim Blickwinkel von Hohlweiler aus nicht den nächstgelegenen Siedlungspunkt ausgewählt hat. Dieser läge nicht nur gut 20 Meter näher zum Umspannwerksgelände, sondern vor allem – nach den Höhenangaben im Bayernatlas – in etwa drei Meter höher.

Die Zukunftsprojektionen gehen offenbar von einer weit fortgeschrittenen Begrünung aus, wie sie sich voraussichtlich nach einigen Jahren darstellt. Im Wesentlichen dient die Visualisierung dazu, die – gemessen an der riesigen Planfläche von 25 Hektar – verhältnismäßig geringen Veränderungen im Landschaftsbild darzustellen.

Hier geht's zur Projekt-Internetseite, dort Weiterleitung „zum Projektatlas”

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