Mit hohen Haftstrafen ist in Ansbach ein Prozess gegen sieben Jugendliche zu Ende gegangen. Für ihn waren beispiellose Sicherheitsmaßnahmen nötig. Rund 20 Polizisten waren im Saal, um Staatsanwältinnen und Richter zu schützen.
Die Anklage vertraten wegen der Zahl der Angeklagten zwei Staatsanwältinnen. Eine von ihnen wollte am zweiten Verhandlungstag einer der Jugendlichen angreifen. Er wurde von mehreren Polizisten rechtzeitig gestoppt.
Für den Angriff entschuldigte sich der Angeklagte am nächsten Verhandlungstag. Dies bewahrte ihn aber nicht vor sofortigen Konsequenzen, denn er musste zurück in die Untersuchungshaft. Diese war ausgesetzt worden, weil er früh ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte. Die Staatsanwaltschaft prüft zudem, ob sie gegen ihn wegen des versuchten Angriffs auf die Staatsanwältin ein weiteres Verfahren eröffnet.
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