SUV Torcal soll Bentley ins Elektro-Zeitalter beamen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 23.09.2026 20:16

SUV Torcal soll Bentley ins Elektro-Zeitalter beamen

Der Torcal von Bentley soll als erstes reines Akku-Auto im Sommer 2027 in den Handel kommen. (Foto: Bentley/dpa-tmn)
Der Torcal von Bentley soll als erstes reines Akku-Auto im Sommer 2027 in den Handel kommen. (Foto: Bentley/dpa-tmn)
Der Torcal von Bentley soll als erstes reines Akku-Auto im Sommer 2027 in den Handel kommen. (Foto: Bentley/dpa-tmn)

Es hat zwar etwas länger gedauert, doch jetzt wagt sich auch Bentley auf die Electric Avenue, und zwar mit dem Torcal, den die britische VW-Tochter jetzt in London vorgestellt hat. Das SUV soll nach Angaben des Herstellers als erstes reines Akku-Auto der Nobelmarke im Sommer 2027 in den Handel kommen und rund 200.000 Euro kosten. Damit bleibt der Konkurrent für Autos wie Mercedes EQS oder BMW iX5 unter dem konventionell angetriebenen Bentayga. Der ist allerdings auch etwas größer und bleibt laut Bentley weiter im Programm.

Der Torcal stammt aus dem gleichen Baukasten, aus dem sich Konzernschwester Porsche für die Geländewagen Cayenne und Macan bedient hat. Deshalb gibt es einen 800-Volt-Akku mit bis zu 400-kW-Ladeleistung und Finessen wie die Hinterachslenkung oder das sogenannte Flow-Display, das in einem gebogenen Schwung vom Armaturenbrett auf den Mitteltunnel übergeht.

In zehn Minuten neue Energie für rund 200 Kilometer 

Der Akku hat laut Bentley eine Kapazität von 113 kWh, ermöglicht eine Normreichweite von 600 Kilometern und lässt sich in 16 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Zehn Minuten an der Steckdose reichen für rund 200 Kilometer. Er speist zwei Motoren, die im Basismodell auf 604 kW/821 PS und in der S-Version auf 653 kW/888 PS kommen. Damit soll der rund drei Tonnen schwere Geländewagen im besten Fall in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen und bis zu 260 km/h erreichen, so Bentley weiter. Zwar wollen die Briten mit dem Torcal heftig bei der Generation E punkten, sich aber auch künftig nicht allein auf die Zugkraft des Stroms verlassen. Das vor ein paar Jahren angekündigte Verbrenner-Aus ist laut Firmenchef Frank-Steffen Walliser vom Tisch und die Briten wollen so lange wie möglich die alte wie die neue Welt bedienen.

© dpa-infocom, dpa:260923-930-734208/1


Von dpa
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