Streit unter Fahrern eskaliert: Tierabwehrspray und Bedrohungen im Raum Ansbach | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 12.05.2026 11:50

Streit unter Fahrern eskaliert: Tierabwehrspray und Bedrohungen im Raum Ansbach

Die Polizei ermittelt in beiden Fällen zu den genauen Hintergründen und dem jeweiligen Ablauf der Streitigkeiten. (Symbolbild: Carsten Rehder/dpa)
Die Polizei ermittelt in beiden Fällen zu den genauen Hintergründen und dem jeweiligen Ablauf der Streitigkeiten. (Symbolbild: Carsten Rehder/dpa)
Die Polizei ermittelt in beiden Fällen zu den genauen Hintergründen und dem jeweiligen Ablauf der Streitigkeiten. (Symbolbild: Carsten Rehder/dpa)

Am Montag haben sich im Landkreis Ansbach gleich zwei Auseinandersetzungen zwischen Verkehrsteilnehmern ereignet. In Wörnitz wurde ein Mann mit Tierabwehrspray verletzt, in Feuchtwangen soll ein Lkw-Fahrer bedroht worden sein.

Ein Streit im Straßenverkehr hat am Montagmittag auf dem Gelände des Autohofs Wörnitz ein unangenehmes Nachspiel gehabt. Nach Angaben der Polizei war es zunächst im Gemeindegebiet Wörnitz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 38-jährigen Autofahrer und einem 29-jährigen Lkw-Fahrer gekommen.

Auslöser soll ein offenbar verkehrswidriges Fahrmanöver des 38-Jährigen gewesen sein, durch das sich der Lkw-Fahrer behindert gefühlt haben soll. Zunächst konnten die beiden Männer die Situation offenbar noch verbal klären. Wenig später trafen sie jedoch auf dem Autohof zufällig erneut aufeinander – und der Streit eskalierte.

Der 29‑jährige Lkw-Fahrer soll dabei plötzlich Tierabwehrspray gegen den 38-Jährigen eingesetzt haben. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und musste vor Ort ambulant vom Rettungsdienst behandelt werden.

Verbale Attacke während der Ruhezeit

Nur wenige Stunden später kam es gegen 19.30 Uhr auch in Feuchtwangen zu einem Streit zwischen zwei Berufskraftfahrern. Schauplatz war eine Wendeplatte nahe der B25. Nach derzeitigen Erkenntnissen parkten dort ein 55‑jähriger und ein 57-jähriger Lkw-Fahrer, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten.

Wie die Polizei weiter mitteilt, klopfte der 55-Jährige dann an die Fahrertür des 57-Jährigen, um ihn zu bitten, mit seinem Fahrzeug ein Stück zurückzufahren. Daraus entwickelte sich laut Polizei eine heftige Auseinandersetzung. Der Geschädigte soll dabei beleidigt, bedroht und mit gefährlichen Gegenständen eingeschüchtert worden sein.

Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen zu den genauen Hintergründen und dem jeweiligen Ablauf der Streitigkeiten.

north