Streit in Ansbach eskaliert: Mann tritt einen Kontrahenten mehrmals gegen den Kopf | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.09.2026 12:36, aktualisiert am 15.09.2026 12:01

Streit in Ansbach eskaliert: Mann tritt einen Kontrahenten mehrmals gegen den Kopf

Die Polizei wurde zu einem Streit zwischen zwei Männern gerufen. Jetzt ermittelt sie wegen eines Tötungsdelikts. (Symbolbild: Lino Mirgeler/dpa)
Die Polizei wurde zu einem Streit zwischen zwei Männern gerufen. Jetzt ermittelt sie wegen eines Tötungsdelikts. (Symbolbild: Lino Mirgeler/dpa)
Die Polizei wurde zu einem Streit zwischen zwei Männern gerufen. Jetzt ermittelt sie wegen eines Tötungsdelikts. (Symbolbild: Lino Mirgeler/dpa)

Am frühen Samstagmorgen kam es in Ansbach zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 38-Jähriger trat mit den Füßen gegen den Kopf eines 34‑Jährigen. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und muss sich nun wegen des Verdachts auf versuchte Tötung verantworten.

Gegen 5.30 Uhr gerieten die beiden Männer in Ansbach in der Kronacher Straße, Ecke Würzburger Straße, in Streit. Laut dem Bericht des Polizeipräsidiums Mittelfranken eskalierte die Situation. Der 38-Jährige schlug seinen Kontrahenten zu Boden. Dann trat er mehrmals mit dem Fuß auf den Kopf des 34-Jährigen. Anschließend flüchtete er.

Anwohner, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, verständigten die Polizei und den Rettungsdienst. Der 34-Jährige, welcher mit gut 1,6 Promille alkoholisiert war, musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gefahren werden. Er befindet sich nach Angaben der Polizei „glücklicherweise in einem nicht lebensbedrohlichen Zustand”.

Der Tatverdächtige war sehr betrunken

Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf den 38-jährigen Tatverdächtigen. Auch dieser war sehr betrunken und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Dort wurde er festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der 38-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

In diesem Zusammenhang werden Tatzeugen gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen. Insbesondere der Fahrer eines roten Kleinwagens, der sich offenbar während der Tathandlung in der Nähe befand, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden.

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