SpVgg Ansbach startet mit einer Nullnummer in die neue Saison | FLZ.de

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Veröffentlicht am 22.07.2023 19:02

SpVgg Ansbach startet mit einer Nullnummer in die neue Saison

Debüt im Mittelfeld: Der Ansbacher Neuzugang Michael Kleinschrodt (am Boden) hat hier das Nachsehen gegen den Buchbacher Aleksandro Petrovic. <br> (Foto: Michael Buchholz)
Debüt im Mittelfeld: Der Ansbacher Neuzugang Michael Kleinschrodt (am Boden) hat hier das Nachsehen gegen den Buchbacher Aleksandro Petrovic.
(Foto: Michael Buchholz)
Debüt im Mittelfeld: Der Ansbacher Neuzugang Michael Kleinschrodt (am Boden) hat hier das Nachsehen gegen den Buchbacher Aleksandro Petrovic.
(Foto: Michael Buchholz)

Die SpVgg Ansbach ist mit einem 0:0 in die neue Saison der Fußball-Regionalliga gestartet. Im Gastspiel beim TSV Buchbach standen vor 719 Zuschauern in der Schlussphase die beiden Torhüter im Mittelpunkt.

Von den Ansbacher Neuzugängen schaffte es Michael Kleinschrodt in die Startelf. Der 27-Jährige vom Oberligisten FSV Hollenbach spielte neben Tobias Dietrich im defensiven Mittelfeld und lieferte eine überzeugende Vorstellung ab. Auf den übrigen zehn Positionen vertraute Gesichter, darunter auch die im letzten Vorbereitungsspiel fehlenden Riko Manz und Daniel Schelhorn.

Vertraute Gesichter auch beim Gegner. Der neue Buchbacher Trainer Alexander Käs setzte in der Offensive unter anderem auf Tobias Sztaf und Tobias Steer, die bei den zwei Siegen gegen Ansbach in der vergangenen Saison sieben Tore erzielt hatten. Bei Buchbach war die Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonstart groß, hatte die Truppe doch die Vorbereitung ohne Niederlage überstanden.

Der letzte Pass kommt bei Ansbach nicht an

Auf dem Platz in der SMR-Arena, bei manchen als Buchbacher Kampfacker bekannt, der bis kurz vor Anpfiff und in der Pause ausgiebig gewässert wurde, taten sich beide Teams in der ersten Halbzeit schwer, zu klaren Torchancen zu kommen. Einen scharf getretenen Freistoß von Daniel Schelhorn wehrte TSV-Torhüter Felix Junghan gekonnt ab. Ein Tor hätte wegen Abseits aber ohnehin nicht gezählt. Die SpVgg inszenierte mehrere vielversprechende Vorstöße, allerdings fand der letzte Pass nicht den Mitspieler oder wurde gar nicht gespielt. So übersah Pepe Brekner bei seinem Vorstoß über die linke Seite den völlig frei stehenden Schelhorn.

Auf der anderen Seite musste sich SpVgg-Torhüter Sebastian Heid bei einem Schuss von Manuel Mattera und einem Lupfer von Tobias Stoßberger strecken. Der Ansbacher Coach Niklas Reutelhuber, der den auf einer Hochzeit weilenden Cheftrainer Christoph Hasselmeier vertrat, erlebte in der zweiten Halbzeit einen Gegner, der energischer nach vorne spielte und vor allem über Standardsituationen gefährlich wurde.

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Heid rettet gegen Szaf

In der 80. Minute die größte Chance der Partie. Tobias Sztaf tanzte sich im Ansbacher Strafraum frei und seinen Flachschuss aus 14 Metern wehrte Heid mit einer starken Parade ab. Erneut im Brennpunkt stand der Ansbacher Keeper wenige Minuten später, als er den nächsten gefährlichen Versuch von Szaf aus dem Winkel fischte.

Aber auch Ansbach hatte die große Chance zum späten Glück. Eine Hereingabe von Tom Abadjiew nahm Schelhorn direkt, Junghan tauchte ab und parierte. Gleich danach war Schluss.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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