SpVgg Ansbach erreicht bei Schlusslicht Türkgücü nur ein 2:2 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.10.2024 16:08

SpVgg Ansbach erreicht bei Schlusslicht Türkgücü nur ein 2:2

Eric Weeger (hier in einem Heimspiel) brachte die Ansbacher in Führung. (Foto: Martin Rügner)
Eric Weeger (hier in einem Heimspiel) brachte die Ansbacher in Führung. (Foto: Martin Rügner)
Eric Weeger (hier in einem Heimspiel) brachte die Ansbacher in Führung. (Foto: Martin Rügner)

Zwei Siege in Serie. Das hat die SpVgg Ansbach in der aktuellen Saison der Fußball-Regionalliga noch nicht geschafft und sich für das Gastspiel bei Türkgücü München ganz fest vorgenommen. Doch dem 1:0-Erfolg im Heimspiel über den FV Illertissen folgte nur ein 2:2. Bis zur 88. Minute sah es nach dem ersehnten Dreier aus.

Es war der dritte Punktgewinn auf fremden Plätzen nach dem 3:1-Sieg bei Eintracht Bamberg und dem 2:2 beim FC Bayern München II am zweiten Spieltag.

Am 14. Spieltag ging es wieder nach München, diesmal allerdings nicht ins Grünwalder Stadion, sondern ins Dante-Stadion.

Reutelhuber setzt auf Bewährtes

Das weitläufige Rund mit Tartanbahn, ein Baudenkmal, das häufig von Footballteams und für Leichtathletikveranstaltungen genutzt wird, stellte ein neues Terrain für die Ansbacher dar. Deren Trainer Niklas Reutelhuber setzte auf Bewährtes und schickte exakt die Startelf aus dem Illertissen-Spiel auf den Platz.

Sein Gegenüber Alper Kayabunar holte drei Tage der 0:3-Niederlage im Pokal gegen den Drittligisten FC Ingolstadt erstmals Noah Jones in die Startelf. Der 22-Jährige Angreifer war im Nachwuchs für RB Leipzig und in der Schweizer zweiten Liga aktiv.

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Weeger trifft zur Führung

In der Stadt, die lange seine sportliche Heimat war, brachte Eric Weeger die Ansbacher in Führung. Der ehemalige Profi bei 1860 München versenkte einen Freistoßflanke von Patrick Kroiß in der 18. Minute per Kopf.

Das sieglose Schlusslicht Türkgücü ging das Spiel mutig an und erzielte ebenfalls durch einen Kopfball den Ausgleich. Mohamed Bekaj war nach einer Ecke zur Stelle und düpierte die komplette SpVgg-Verteidigung, die in dieser Szene nicht gut aussah (24.).

Kroiß bereitet zweimal vor

Vier Minuten später lag Ansbach wieder in Führung. Michael Sperr bugsierte das Leder nach einem Pass in den Strafraum von Kroiß über die Linie. Das siebte Saisontor des Ansbacher Top-Angreifers und der zweite Assist seines Sturmpartners.

Vor 470 Zuschauern ging Ansbach die zweite Hälfte verhalten an und ließ Türkgücü, das mit
Daniel Gerstmayer einen weiteren Offensivspieler eingewechselt hatte, kommen. Abwehrspieler Mohamed Bekaj war nach einer Ecke des auffälligen Sandro Porta ganz dicht dran am Ausgleich, doch die Latte rettete nach gut einer Stunde für Ansbach.

Anders als gegen Illertissen brachte Ansbach diesmal einen knappen Vorsprung nicht ins Ziel. In der 88. Minute drückte Daniel Gerstmayer eine Hereingabe aus kurzer Distanz ins Netz. Somit wurden die Gastgeber für ihre Leistung in der zweiten Hälfte doch noch belohnt.

Ansbach zeigte in den zweiten 45 Minuten eine ganz dürftige Vorstellung. Zwar starteten die Gäste immer wieder vielversprechende Konter, waren aber nicht in der Lage, daraus Torchancen zu kreieren.

Türkgücü München: Topic - Kurija (85. Lindner), Haimerl, Bekaj, Dzemailji - Hoppe (46. Gerstmayer), Hutterer, Sejdovic (77. Ivelj) - Reich (70. Scintu), Jones, Porta (77. Abrangao).
SpVgg Ansbach: Schiefer - Weeger, Bayerlein, Hahn - Schelhorn (77. Ücüncü), Dietrich, Kestel (86. Haag), Seefried (67. Schmidt), Manz - Sperr, Kroiß.
Tore: 0:1 Weeger (18.), 1:1 Bekaj (24.), 1:2 Sperr (28.), 2:2 Gerstmayer (88.).
Gelb: Kurija, Scintu - Manz.
Schiedsrichter: Maximilian Ziegler (FC Lindach).
Zuschauer:470.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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