Das Thema „Planungswerkstatt“ brachte Thomas Wirth vom Büro arc.grün den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten mittels einer Präsentation näher.
Hier gehe es darum, wie diese ablaufen sollte, um den Kirchplatz in das Rathausumfeld einzubinden. Erfolgreich habe Wirth bereits in anderen Gemeinden Planungswerkstätten durchgeführt. Nach dem Erstellen einer Aufgabenbeschreibung könne man drei Planungsbüros dazu einladen.
An drei Tagen werde die Planungswerkstatt dann durchgeführt, an der auch eine Bürgerbeteiligung möglich sei. Der Vorteil sei eine offene und nachvollziehbare Vorgehensweise auf die unterschiedlichen Sichtweisen der Büros. Das sorge für einen transparenten Planungsprozess.
So komme es zu mehreren Ergebnissen, in einem Dialog werden dann Meinungen und Ideen ausgetauscht. Den räumlichen Umgriff lege die Gemeinde fest. Zielführend sei eine Aufgabenbeschreibung durch den Gemeinderat. Damit gebe es konkrete Empfehlungen zur Platz- und Gebäudegestaltung.
Da sich im Umgriff auch private Grundstücke und Gebäude befinden, müssen die Anrainer zwingend mit einbezogen werden, hieß es. Zum Schluss wertet eine Jury die gesammelten Ergebnisse aus, um die Empfehlungen der weiteren Vorgehensweise vorzulegen.
Die Kosten der Planungswerkstatt von etwa 76.000 Euro seien über die Städtebauförderung zu 60 Prozent förderfähig, dadurch habe die Gemeinde einen Eigenanteil von rund 30.000 Euro. Die Gemeinde bekomme drei Entwürfe der Büros, dies sah der Gemeinderat als großen Mehrwert an, um weiterarbeiten zu können.
Dadurch könne man sich gute Ideen für eine Neuordnung liefern lassen, um auch den Kirchplatz einzubinden. Eine Verpflichtung, die Planungen umzusetzen, bestehe jedoch nicht.