Im Neustädter Wohngebiet Buchberg haben Polizeibeamte im Auftrag des Bundeskriminalamtes ein Wohnhaus durchsucht. In diesem war ein aus Neustadt stammender und früher auch hier ansässiger Geschäftsmann gemeldet, der laut Aussagen von Nachbarn allerdings schon seit Jahren nicht mehr vor Ort gesehen worden war.
Wie die Pressestelle des Bundeskriminalamts auf Anfrage bestätigte, gehe es um den Verdacht der Geldwäsche, sowie um Verstöße gegen das „Zahlungsdiensteaufsichtgesetz”. Demnach soll der Verdächtige über eine von ihm gegründete digitale Bank auf der ganzen Welt Zahlungsdienste angeboten haben, ohne dafür die notwendigen Lizenzen zu besitzen. In diesem Rahmen sollen dann auch Geldwäsche-Transaktionen vorgenommen worden sein.
Darüber hinaus jedoch gab das BKA keine Auskunft und verwies auf die Staatsanwaltschaft Frankfurt, bei deren Pressestelle bis Redaktionsschluss allerdings niemand mehr erreichbar war. Somit blieb vorerst unklar, ob – wie von anderen Medien gemeldet – auch weitere Anwesen des Verdächtigen in Berlin und anderen europäischen Städten durchsucht wurden.
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