Aufheulende Motoren und halsbrecherisches Tempo: Immer wieder gefährden Raser auf erschreckende Weise den Straßenverkehr. Ein besonders krasser Fall in Westmittelfranken wirft einen Schlagschatten auf eine Szene, gegen die es der Staat nicht immer leicht hat, anzukommen.
Es dürfte der Rausch der Geschwindigkeit sein – und ein größeres Maß an Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen und anderen Leben –, das einen 27-Jährigen aus der Region dazu antrieb, immer und immer wieder auf waghalsigste Weise durch die Gegend zu brettern. Mit 270 km/h über eine Landstraße bei Großhabersdorf. Mit knapp 150 Sachen über die Residenzstraße in Ansbach. Mit 260 km/h über die B14.
Sein vorerst letztes „Kunststück” absolvierte der Mann kurz vor Kurzendorf bei Ansbach, wo er im Februar 2025 bei einem Autorennen gegen einen Baum und einen Schuppen fuhr. Vier Personen wurden verletzt. Seitdem sind das Unfallauto und der Führerschein vorläufig weg.
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