Veröffentlicht am 29.11.2022 00:00

Programm der Rokoko-Festspiele 2023 steht fest

Die Gartenlust im Hofgarten ist einer der Höhepunkte des Programms. (Foto: Lara Hausleitner)
Die Gartenlust im Hofgarten ist einer der Höhepunkte des Programms. (Foto: Lara Hausleitner)
Die Gartenlust im Hofgarten ist einer der Höhepunkte des Programms. (Foto: Lara Hausleitner)
Die Gartenlust im Hofgarten ist einer der Höhepunkte des Programms. (Foto: Lara Hausleitner)

ANSBACH – Der Markgraf fror erbärmlich bei der Vorstellung des Programms der Rokoko-Festspiele. Doch Martin Etschel vom Heimatverein, der im historischen, leider nicht wintertauglichen Kostüm erschienen war, freut sich wie alle 250 Beteiligten auf die vier Tage vom 29. Juni bis 2. Juli 2023, wenn es heißt: „Willkommen im galanten Säculum.“

Viele Elemente des im vergangenen Sommer erstmals erprobten neuen Gesamtkonzepts habe man beibehalten, „weil wir eine sehr gute Resonanz gehabt haben“, sagte Nadja Wilhelm, die Leiterin des Geschäftsbereichs Kultur, Stadtmarketing und Tourismus. Auch die bei der Premiere gefeierte Verwechslungskomödie „Hofnarren“ wird es wieder geben.

Allerdings vor anderer Kulisse, denn der heuer noch genutzte Innenhof der Residenz wird 2023 eine große Baustelle sein, weshalb man in die Reitbahn ausweichen muss. Dass man mit großem Ehrgeiz daran feilt, die bewährten Elemente zu optimieren, zeigt sich zum Beispiel daran, dass man das Schauspiel am Freitag, 30. Juni, um 20.30 Uhr erstmals mit Live-Musik des Stadt- und Jugendblasorchesters begleiten will.

Das Orchester wird am Donnerstag, 29. Juni, um 20 Uhr in der Reitbahn zusammen mit dem Kammerorchester Klaus Lieb und unter Leitung von Ernst Berendes die Festspiele mit dem Konzert „Klang der Nacht“ eröffnen.

Am Freitag, 30. Juni, folgt um 17 Uhr im Hofgarten eine Neuerung: Bei „Prinzessinnen und Prinzen bei Hofe“ lädt der Heimatverein – unterstützt von der Tanzschule Meyerhöfer und Bernhard – die Kinder ein, sich im galanten Treiben zu erproben.

Am Samstag, 1. Juli, lädt der Fürst die Ansbacher und ihre Gäste zu Lustbarkeiten in den Hofgarten ein, zu „Picknick, Tanz und Gaukelei auf der Liegewiese“. Am Abend wird um 20.30 Uhr in der Reitbahn der „Besuch Friedrichs des Großen“ gefeiert – ein „historischer Tanz mit Orchestermusik und allerlei Überraschungen für den Gast aus Preußen“.

Der Sonntag, 2. Juli, startet um 10.30 Uhr mit dem Festgottesdienst in St. Gumbertus. Krönender Abschluss der Festspiele ist dann um 14.30 Uhr im Hofgarten die „Fürstliche Gartenlust mit Großer Feldmusik“, wenn sich bei einem „Hauch von Puder und Parfüm“, so das Programm, die kostümierte Pracht des 18. Jahrhunderts entfaltet.

Eingerahmt werden die Veranstaltungen auch 2023 wieder von speziellen Stadtführungen, die Teilnehmer treffen sich jeweils am „Anscavallo“ auf dem Schlossplatz: Am Freitag, 30. Juni, um 15 Uhr heißt das Thema „Hofgarten Ansbach – ein barockes Juwel“. Am Samstag, 1. Juli, um 15 Uhr begeben sich die Teilnehmer auf die „Spuren der Hohenzollern“. Und „Ansbach zum Kennenlernen“ heißt die Führung, die am Sonntag, 2. Juli, um 11 Uhr startet.


Winfried Vennemann
Winfried Vennemann
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