Obst und Fertigsalat: So bleibt der Snack sicher und frisch | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.09.2026 13:39

Obst und Fertigsalat: So bleibt der Snack sicher und frisch

Praktisch, aber auch leicht verderblich: Geschnittenes Obst sollte zügig verzehrt und richtig gelagert werden. (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)
Praktisch, aber auch leicht verderblich: Geschnittenes Obst sollte zügig verzehrt und richtig gelagert werden. (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)
Praktisch, aber auch leicht verderblich: Geschnittenes Obst sollte zügig verzehrt und richtig gelagert werden. (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)

Statt vieler Früchte einen Mix im Tütchen kaufen - einfacher geht es nicht. Denn Obst oder Gemüse sind bereits gewaschen, geschnitten und fertig zum Verzehr. Der Verbraucherservice Bayern weist aber darauf hin, dass Vitamine verloren gehen und die Schnittflächen und das feuchte Klima in der Plastikverpackung Bakterien wachsen lassen können.

Worauf Sie im Sinne Ihrer Gesundheit achten können:

  • Nur Produkte aus dem Kühlregal wählen. Und wenn das Obst oder Gemüse nicht direkt gegessen werden, gehören sie auch nach dem Einkauf bei maximal sieben Grad in den Kühlschrank.
  • Das Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum nicht ausreizen. Die meisten vorverpackten Lebensmittel müssen so eine Angabe aufgedruckt haben. Vor allem ein Verbrauchsdatum ist unbedingt einzuhalten.

Packung und Inhalt vor dem Kauf genau anschauen. 

Kritische Fragen hier: 

  • Ist viel Flüssigkeit am Verpackungsboden? 
  • Gibt es braune Stellen, angetrocknete Stücke oder welke Blätter? 
  • Ist die Folie dicht? 

Sollte eine Deckelfolie gewölbt sein, weist das auf eine beginnende Gärung hin – davon lieber die Finger lassen.

Nach dem Öffnen zeitnah essen

Ist aufgedruckt, dass „unter Schutzatmosphäre verpackt“ wurde, verlangsamt das die natürlichen Abbauvorgänge. Einmal geöffnet, ist der Schutz dahin, Obst und Gemüse sollten zügig gegessen werden. 

Tipp: Stehen Obststücke noch kurze Zeit offen, können Sie sie mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Lieber verzichten bei erhöhtem Risiko. 

Rohe, verzehrfertige Produkte können für besonders empfindliche Personengruppen riskant sein. Dazu gehören Schwangere, Stillende, Kleinkinder und ältere, kranke oder immungeschwächte Menschen.

Die Zutatenliste ansehen, nochmal waschen, Zucker einsparen

In einigen Fertigsalaten verlängern Konservierungsstoffe die Haltbarkeit, Obstsalate enthalten oft Antioxidationsmittel wie Ascorbinsäure (Vitamin C) sowie Säuerungsmittel wie Zitronensäure. Wer hier Unverträglichkeiten hat, sollte vorher nachschauen, was drinsteckt.

Fertig zum Essen? Nicht ganz: Die fertigen Speisen noch einmal waschen. Dazu rät der Verbraucherservice selbst dann, wenn „gewaschen und verzehrfertig“ auf der Packung steht.

Und zum Schloss noch der Rat gegen unnötige Kalorien: Salate besser ohne Dressing kaufen und dieses selbst machen. Damit lässt sich Zucker einsparen.

© dpa-infocom, dpa:260918-930-705953/1


Von dpa
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