Ein Hauptkommissar hatte engen Kontakt zu einem Polizistenmörder in Georgensgmünd. Der Freistaat wollte ihn deshalb entlassen, scheiterte aber vor Gericht. Ob und wann der Beamte wieder Dienst machen wird, ist trotzdem noch offen.
Der Ansbacher Polizist war der Szene der Reichsbürger, die alle staatlichen Organe ablehnen, nähergekommen. Unter anderem knüpfte er Kontakte zu einem Kamfsportlehrer im Nachbarlandkreis Roth. Im Oktober 2016 besuchte er ihn in seinem Wohnhaus in Georgensgmünd. Der Gastgeber machte ihm klar, dass er sein Haus als autonomen Staat sieht, die Bundesrepublik samt ihrer Polizei ablehnt und alles tun werde, seine rund 30 Waffen zu behalten.
Die Waffen wollte ihm das Landratsamt Roth wegen mangender Zuverlässigkeit entziehen, was der Kampfsportlehrer verweigerte. Der 49-Jährige rechnete damit, dass deshalb bald die Polizei bei ihm auftauchen werde. Dann, sagte er seinem Gast im Polizeidienst, werde es „Stress” geben. Er werde sich mit allen Mitteln zur Wehr setzen.
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