Neuer Trainer für die Rothenburger Handballer | FLZ.de

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Veröffentlicht am 08.05.2025 17:44

Neuer Trainer für die Rothenburger Handballer

Valentin Akushka wird neuer Trainer in Rothenburg. (Foto: SG Dettelbach)
Valentin Akushka wird neuer Trainer in Rothenburg. (Foto: SG Dettelbach)
Valentin Akushka wird neuer Trainer in Rothenburg. (Foto: SG Dettelbach)

Noch ist die aktuelle Saison nicht beendet, laufen bei den Rothenburger Regionalliga-Handballern schon die Planungen für die neue Spielrunde in Deutschlands vierthöchster Liga. Die erste Männer-Mannschaft des TSV 2000 wird dann von einem neuen Trainer angeleitet.

Dabei ist „der Neue“, Valentin Akushka, ein alter Bekannter. Der Weißrusse spielte in den Jahren 2009 und 2010 für die Rothenburger, damals unter dem Namen Okushko. „In seinem Pass wird er aber Akushka geschrieben“, versichert Rothenburgs Handball-Abteilungsleiter Norbert Fink.

Beim Ex-Bundesligisten Ahlen/Hamm aktiv gewesen

1997 zog es den Rückraumspieler nach Deutschland. Der Rechtshänder machte unter anderem beim Ex-Bundesligisten Ahlen/Hamm in der Zweiten Bundesliga sowie bei den Regionalliga-Mannschaften aus Straßfurt und Irmenach Station. Bei den Spessart-Handballern des TSV Partenstein wirkte er als Spielertrainer. Außerdem spielte er für Waldbüttelbrunn und coachte die TG Höchberg.

Zuletzt Trainer in Dettelbach

Akushka ist 52 Jahre alt und wohnt in Dettelbach im Landkreis Kitzingen, wo er zuletzt bei der SG Dettelbach/Bibergau als Trainer aktiv war. Rund 60 Kilometer Anfahrt hat er in der neuen Saison zu seinem neuen Verein zu bewältigen – deutlich weniger als der aktuelle Rothenburger Trainer Dr. Christian Weigl, der in Sulzbach-Rosenberg wohnt und rund 150 Kilometer einfache Wegstrecke zu den TSV-Handballern zurückzulegen hat.

Diese doch große Entfernung sei auch der Hauptgrund für Weigls Traineraus nach dieser Saison gewesen, erklärt Norbert Fink: „Der Aufwand ist für ihn auf Dauer einfach zu groß. Wir sind Christian Weigl zu großem Dank verpflichtet, denn wir waren im Winter sehr froh, dass er bei uns spontan eingestiegen ist.“ Die Rothenburger mussten reagieren, weil Trainervorgänger Andreas Trabold (Kitzingen) im November 2024 nach nur einem halben Jahr im Amt überraschend zurückgetreten war.

Seine wichtigste Mission hat Weigl erfüllt: Der Klassenerhalt ist gesichert. Drei Spieltage vor Saisonschluss hat der TSV 2000 Rothenburg sieben Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang (12. HSG Lauf/Heroldsbach).

Über einen Monat nicht im Spielbetrieb

Da können es die Rothenburger auch verschmerzen, dass sie über einen Monat nicht am Regionalliga-Spielbetrieb beteiligt sind. Zuletzt im Einsatz waren sie am 12. April beim 32:31-Sieg über HT München.

Auch dieses Wochenende sind sie spielfrei und steigen erst wieder am 17. Mai mit ihrem letzten Saisonheimspiel gegen die DJK Waldbüttelbrunn ein. Die letzten beiden Saisonspiele bestreiten die Rothenburger auswärts, am 24. Mai beim TSV Lohr und am 31. Mai bei der HSG Lauf/Heroldsberg.

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