RATGEBER: Garten

Gartenanlage

Nach Hausbau erst mal Kartoffeln anbauen

Aus einem verwilderten Grundstück soll ein Garten werden: Das bedeutet viel Mühe. Insbesondere wenn beim Hausbau die schweren Geräte den Boden verdichtet haben. Es gibt aber eine helfende Pflanze.

Gartenanlage
Kartoffelanbau ist eine gute Starthilfe, um Struktur in ein brach liegendes Grundstück zu bekommen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
17.03.2020 13:41 Uhr

Bornhöved (dpa/tmn) - Der Garten auf neu bebauten oder lange nicht mehr bewirtschafteten Grundstücken ist eine Katastrophe: Die Erde ist so dicht, dass Wurzeln sich nur schwer ausbreiten, und Unkraut sprießt in Massen. Der beste Tipp dagegen: Erst mal Kartoffeln anbauen.

Dazu rät die Staudengärtnerin Svenja Schwedtke aus Bornhöved. «Durch das viele Hacken und Häufeln wird man eine Menge Unkraut los.» Denn ein gängiger Pflegetipp für Kartoffeln lautet, die Beetzwischenräume dann zu hacken, wenn die Pflanzen im Frühling aus der Erde kommen. Weitere Male folgen über die gesamte Wachstumsperiode hinweg.

«Sind die Triebe schon etwas größer, wird gehäufelt», ergänzt Schwedtke. «Das bedeutet, dass man die Pflanzen umgebene Erde zu Wällen an die Pflanzen zieht. Gehäufelt wird zwei- bis dreimal während der Wachstumszeit. Gehackt wird nach Bedarf.»



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