Nach Zoll-Razzia in der Gastronomie: Bauunternehmer wegen Schwarzarbeit angeklagt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.08.2025 11:00

Nach Zoll-Razzia in der Gastronomie: Bauunternehmer wegen Schwarzarbeit angeklagt

Am 9. Juli durchsuchte der Zoll mehrere Objekte in der Region. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ansbach die erste Anklage erhoben.  (Foto: NEWS5 / Markus Zahn)
Am 9. Juli durchsuchte der Zoll mehrere Objekte in der Region. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ansbach die erste Anklage erhoben. (Foto: NEWS5 / Markus Zahn)
Am 9. Juli durchsuchte der Zoll mehrere Objekte in der Region. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ansbach die erste Anklage erhoben. (Foto: NEWS5 / Markus Zahn)

Die Staatsanwaltschaft Ansbach hat Anklage wegen des Verdachts auf illegale Beschäftigung gegen einen Bauunternehmer erhoben. Der Firmen-Chef war Anfang Juli bei einer Razzia des Zolls festgenommen worden. Es geht um den Umbau mehrerer Restaurants mit asiatischen Arbeitern.

Am 9. Juli hatte der Zoll Restaurants in mehreren deutschen Städten durchsucht, darunter Ansbach und Bad Windsheim. Seitdem sitzt ein Mann in Untersuchungshaft, der nun angeklagt wurde. Wie Jonas Heinzlmeier, Sprecher der Ansbacher Staatsanwaltschaft, auf FLZ-Anfrage mitteilte, geht es um das illegale Einschleusen von Ausländern und die Hinterziehung von Sozialabgaben in Höhe von 5381 Euro.

Bei einer Razzia des Zolls wurden am 9. Juli bayernweit Gastro-Betriebe durchsucht. Betroffen waren auch Objekte in Ansbach. (Foto: NEWS5/Markus Zahn)
Bei einer Razzia des Zolls wurden am 9. Juli bayernweit Gastro-Betriebe durchsucht. Betroffen waren auch Objekte in Ansbach. (Foto: NEWS5/Markus Zahn)

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Der Mann war nicht direkt in der Gastronomie aktiv, sondern hatte sich auf den Umbau von Restaurants spezialisiert. Nach der Anklage soll er vier Personen aus dem asiatischen Raum eingeschleust haben. Für diesen Tatbestand muss er nicht selbst Flüge oder Visa organisiert haben. Er ist erfüllt, wenn man Ausländer beschäftigt und dadurch ihren illegalen Aufenthalt begünstigt.

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