Die Staatsanwaltschaft Ansbach hat Anklage wegen des Verdachts auf illegale Beschäftigung gegen einen Bauunternehmer erhoben. Der Firmen-Chef war Anfang Juli bei einer Razzia des Zolls festgenommen worden. Es geht um den Umbau mehrerer Restaurants mit asiatischen Arbeitern.
Am 9. Juli hatte der Zoll Restaurants in mehreren deutschen Städten durchsucht, darunter Ansbach und Bad Windsheim. Seitdem sitzt ein Mann in Untersuchungshaft, der nun angeklagt wurde. Wie Jonas Heinzlmeier, Sprecher der Ansbacher Staatsanwaltschaft, auf FLZ-Anfrage mitteilte, geht es um das illegale Einschleusen von Ausländern und die Hinterziehung von Sozialabgaben in Höhe von 5381 Euro.
Der Mann war nicht direkt in der Gastronomie aktiv, sondern hatte sich auf den Umbau von Restaurants spezialisiert. Nach der Anklage soll er vier Personen aus dem asiatischen Raum eingeschleust haben. Für diesen Tatbestand muss er nicht selbst Flüge oder Visa organisiert haben. Er ist erfüllt, wenn man Ausländer beschäftigt und dadurch ihren illegalen Aufenthalt begünstigt.
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