Mehr Druck beim Brauereiprojekt. Künftig soll es in enger Taktung Treffen mit dem Planungsbüro und einer kleinen Gruppe an Stadträten geben, damit der Umbau der einstigen Brauerei Hellein in der Altstadt vorankommt. Das hat Bürgermeister Stefan Bach (Bürgerforum) nun erklärt.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte Roland Lenz (Bürgerforum) unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben. „Mir geht es zu langsam“, hat er festgestellt. Im Februar hat der Stadtrat in einer Sondersitzung das Projekt in abgespeckter Form ohne Schau-Brauerei aufs Gleis gesetzt. Seitdem sei zumindest in der offiziellen Wahrnehmung wenig passiert, so Lenz. Bürgermeister Bach versicherte, dass das Projekt hinter den Kulissen sehr wohl vorangetrieben werde.
Die Gesamtkosten liegen nach aktuellen Schätzungen bei gut 14 Millionen Euro. Etwa fünf Millionen Euro davon muss die Stadt aus eigenen Mitteln bestreiten. Für den Rest fließen Zuschüsse. Neben der gastronomischen Nutzung sollen auch zusätzliche Räume für die Verwaltung geschaffen werden. Außerdem wird das Rathaus endlich auch barrierefrei erschlossen.
Er machte den Vorschlag, eine „kleine schlanke Arbeitsgruppe“ zu schaffen, die sich regelmäßig mit den Planern des Büros Hochreiter und Lechner aus Gunzenhausen trifft. In kleiner Runde seien dann effiziente Entscheidungen möglich.
Die Idee fand Anklang im Stadtrat und Bürgermeister Stefan Bach sprach sich dafür aus, die Arbeitsgruppe direkt zu installieren. Neben Roland Lenz erklärten auch Herbert Argmann (Bürgerforum), Günther Simon (Bürgerallianz) und Andre Höger (CSU/Freie Wähler) ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. Mit dabei sein sollen auch Bürgermeister Stefan Bach und nach Bedarf ein oder zwei Mitarbeiter der Verwaltung. Die Gruppe will ihre Arbeit noch vor der Sommerpause aufnehmen.