In der Harmond-Nacht begrüßte das Komitee Drudenzug gemeinsam mit befreundeten Fastnachtsgruppen und unter musikalischer Begleitung durch die Schopfler Gugge das neue Jahr. Gemäß einem alten Brauch befreiten sich die Druden und ihre Gäste mit einem Feueropfer von den negativen Schwingungen des alten Jahres und tankten Kraft für Neues.
Wie es mittlerweile gute Tradition ist, fiel der Startschuss auf dem Correzer Platz in der Ortsmitte von Schopfloch. Dort gaben die Drudenpeitscher eine Einlage und ließen ihre langen Peitschen knallen. Den Lautstärkepegel weiter nach oben schraubten einige Salven der eingeladenen Böllerschützen des Vereins Almenrausch aus Botzenweiler.
Am lodernden Feuer überließen dann Vertreterinnen und Vertreter der angereisten Gruppen unter beschwörenden Worten der Schopflocher Druden den Flammen symbolische Gaben, um sich vom Schlechten des vergangenen Jahres zu lösen. Neben den beiden ortsansässigen Gruppen und den Böllerschützen wirkten in diesem Jahr die „Bösa Bock“ aus Wört, das „Wilde Heer“ aus Röhlingen sowie die „Maibaum Hexa“ aus Gaxhardt mit.
Im Anschluss zogen Druden, Peitscher und Gäste im Fackelschein mit musikalischer Unterstützung der Schopflocher Guggenmusik durch die Marktgemeinde bis zur TSV-Turnhalle. Nach einem abschließenden Ständchen der Guggenmusik sorgte in der Halle die neunköpfige Gruppe der Trendelmühler Musikanten mit ihrer modernen Blasmusik für Stimmung, ehe ein DJ die Unterhaltung der feierwütigen Meute übernahm.
Apropos TSV-Turnhalle: Dort beginnen ab Freitag, 16. Januar, wieder die Elferratssitzungen der FG Medine. Wie die Fastnachtsgesellschaft betonte, würden die Sitzungen am Freitag und Samstag in diesem Jahr eine Stunde früher, also bereits um 19.11 Uhr beginnen.