Videos zeigen gern das „crunch“-Geräusch beim Reinbeißen: Wer in den Sozialen Medien unterwegs ist, kommt kaum am „Bang Bang Chicken“ vorbei - und passend dazu kursieren auch im Internet reichlich Rezepte zu dem zerrupftem Hähnchen. Bei dem Gericht handelt es sich um knusprig frittierte Hähnchenteile, die in einer würzigen, süßen Mayo-Chili-Sauce gewendet werden.
Beim Stöbern im Netz fand ich heraus, dass Bang Bang Chicken eigentlich aus der Szechuan-Küche kommt und ein komplett anderes Gericht ist: Zwar spielt hier Hähnchen auch die Hauptrolle, aber es wird gekocht. Und anschließend kräftig geschlagen – daher das „Bang Bang“, so dass das Fleisch weich zerfasert. Serviert wird das Fleisch eher als Salat in einem süß-scharfen Dressing mit Gurken.
Da ich kein Fan von Frittiertem bin, habe ich mein Bang Bang Chicken im Ofen zubereitet, wo es auch wunderbar knusprig wird. Außerdem habe ich das Fleisch nicht in der Mayo gewendet, sondern sie als Dip serviert. Die Gurken aus dem Original-Rezept gibt es bei mir als Beilagensalat – allerdings nach einem koranischen Rezept. Zusammen mit Basmatireis, entsteht so ein spannendes Fusion Cooking.
Zutaten für 2 Portionen
Zubereitung
Mehr Rezepte unter https://loeffelgenuss.de/
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