Kloses Handschrift in Nürnberg: „Passt wie Arsch auf Eimer“ | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.09.2026 15:23

Kloses Handschrift in Nürnberg: „Passt wie Arsch auf Eimer“

Für Miroslav Klose läuft es in seinem dritten „Club“-Jahr. (Archivbild)   (Foto: Daniel Löb/dpa)
Für Miroslav Klose läuft es in seinem dritten „Club“-Jahr. (Archivbild) (Foto: Daniel Löb/dpa)
Für Miroslav Klose läuft es in seinem dritten „Club“-Jahr. (Archivbild) (Foto: Daniel Löb/dpa)

Die Dienstreise nach Karlsruhe markiert für die Höhenflieger des 1. FC Nürnberg und ihren Trainer eine besondere Wegmarke. Das 2:3 im Wildpark am 3. August 2024 war das erste Spiel von Miroslav Klose als „Club“-Coach in der 2. Fußball-Bundesliga. Ein klassischer Fehlstart! 

Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gastiert Klose in seinem inzwischen 70. Zweitligaspiel wieder mit seinen Nürnbergern beim KSC. Und dann sollen auch in Baden für alle sichtbar werden, wie weit sich der „Club“ und dessen Coach in den etwas mehr als zwei Jahren entwickelt haben: zu einer Gemeinschaft, die in dieser Saison vielleicht sogar ganz oben anklopfen kann.

Der Funke ist übergesprungen

Klose fühlt das auch. „Es passt einfach, die Harmonie zwischen Mannschaft und Fans. Vor allem, was wir die letzten Spiele zu Hause geleistet haben. Der Funke ist übergesprungen. Und das ist absolut meine Handschrift, weil das geht nur zusammen“, sagte der Weltmeister von 2014. 

Klose erinnerte daran, dass er sich „von Anfang an sehr wohlgefühlt habe“ in Nürnberg. „Ich habe auch den Satz fallen lassen, dass ich hier wie Arsch auf Eimer passe. Das Gefühl hatte ich von Anfang an - und es hat sich immer mehr bestärkt.“ Das aktuelle „Club“-Team ist spielstark, hungrig, torgefährlich, eingespielt und erfolgreich. Die erste Elf steht - und die Reservisten machen im Training Druck und bewirken auch einiges nach Einwechselungen. „Die leisten gute Arbeit und lassen sich nicht hängen“, lobte Klose die Akteure hinten dran. 

„Wir arbeiten strikt weiter“

Das große Ganze stimmt vor der XXL-Länderspielpause. Der FCN steht vor dem 6. Spieltag mit 13 von 15 möglichen Punkten auf Platz zwei. Am Saisonende würde diese Position den Aufstieg bedeuten. „Wir genießen das“, sagte Klose. Und schloss sofort diese Mahnung an: „Aber im Erfolg macht man die größten Fehler. Deswegen arbeiten wir schön und strikt weiter.“ 

Am Samstag soll es auch an seinem einstigen Startpunkt besser laufen. „Wir wissen, wie die Spiele in den letzten Jahren in Karlsruhe waren. Wir haben gute Spiele gemacht, aber keine Punkte mitgenommen.“ Das soll sich ändern, sagte Klose: „Fakt ist, wir wollen da Punkte mitnehmen. Wir sind absolut in der Lage, da auch drei Punkte mitzunehmen.“ 

„Sehr erfreulich“: Masouras zurück beim Team

Gegen einen Gegner, der nach der jüngsten 0:3-Heimklatsche gegen Aufsteiger Energie Cottbus so angeschlagen wirkt, wie es auch Hannover war. „Da wussten wir auch nicht, was uns erwartet.“ Am Ende stand ein Sieg.

Mit einer „sehr erfreulichen Nachricht“ konnte Klose in der Pressekonferenz vor dem KSC-Spiel auch noch aufwarten. Neuzugang Ioannis Masouras ist nach seinem rätselhaften Ausfall gegen Hannover und intensiven medizinischen Tests wieder zurück im Teamtraining. „Wir wollten auf Nummer sicher gehen. Die Ärzte haben ihn freigegeben. Das freut uns sehr“, sagte Klose. Offen ließ er aber noch, ob der Grieche schon im Wildpark wieder zum Kader zählen wird.

© dpa-infocom, dpa:260917-930-700943/1


Von dpa
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