Für die zweite Runde der Kabinettsklausur haben sich am Morgen mehrere Minister mit Sport warm gemacht. Vizekanzler Lars Klingbeil und Umweltminister Carsten Schneider (beide SPD) schwangen sich gegen 6.15 Uhr am Schloss Neuhardenberg in Brandenburg auf ihre Rennräder. Nach Angaben Schneiders standen nach einer Stunde und 45 Minuten durchs Gelände bei der Rückkehr zum Tagungsort des Kabinetts 26 Kilometer auf dem Tacho.
„Das ist ein altersgerechter Schnitt im Gelände“, sagte der 50-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Klingbeil ist zwei Jahre jünger als er. Schneider wertete die Tour quasi auch als Vorbereitung auf das heutige Thema der Kabinettsklausur: „Zwischendurch blieb auch noch Zeit, den herrlichen Mischwald und einen See mit leider zu geringem Wasserstand in Augenschein zu nehmen.“ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Minister beraten zum Abschluss der zweitägigen Klausur über die Folgen der Hitzewelle dieses Sommers.
Außenminister Johann Wadephul und der neue Gesundheitsminister Carsten Linnemann (beide CDU) entschieden sich vor der Arbeit fürs Joggen. Sie drehten zwischen 6.30 und 7.10 Uhr eine Runde in der Umgebung des Schlosses.
Die Klausur hatte am Dienstag begonnen. Neben den Folgen der Hitze geht es noch einmal um das Thema Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Dazu sind Start-Up-Unternehmer und Handwerkspräsident Jörg Dittrich eingeladen.
Mittags (12.30 Uhr) werden Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) über die Ergebnisse der Klausur informieren.
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