So ein Auto mit Hagelbeulen sieht übel aus und lässt sich schlecht weiterverkaufen. Wer keine Garage oder Carport hat, findet im Netz Angebot für Schutzplanen zum Überziehen. Sie sollen das Eisbombardement ausreichend bremsen, damit es keine Schäden an Scheiben und Lack gibt. Aber worauf kommt es dabei an?
Die Planen und Platten und Aufblasgaragen gibt es ab 35 Euro - manche Modelle kosten mehrere Hundert Euro. Aber: Der Preis sollte nicht das erste Kaufkriterium sein. Wichtiger ist laut Autoclub AvD die Schutzwirkung. Was man hier braucht, hängt auch ein wenig vom zu erwartenden Wetter und der Hagelgefahr am Wohnort ab. Manche Produkte haben laut AvD auch eine Zertifizierung, zum Beispiel vom TÜV Austria.
Der Schutz hilft natürlich nur, wenn er im Fall des Falles auch an Ort und Stelle ist. Aktuelle Hagelwarnungen für den eigenen Standort gibt es per Wetter-App, etwa mit der Warnwetter-App (iOS/Android) des Deutschen Wetterdienstes. Sie ist in der Grundversion kostenlos, erweiterte Funktionen kosten einmalig rund 2,50 Euro.
Das Auto sollte außerdem recht sauber sein, raten die Autoclubs. Staub, Steinchen und grober Schmutz könnten sonst beim Überziehen der recht schweren Planen für Kratzer sorgen.
Parkt der Wagen auf öffentlichem Straßenraum, dürfen Reflektoren und Nummernschilder nicht verdeckt werden. Sonst kann das Auto bei Dunkelheit nicht gut erkannt werden. Wer also auf der Straße parkt, kann Plane und Co. nicht als Dauerlösung über das Auto ziehen.
Gut zu wissen: Für Elementarschäden am Auto, und dazu zählen Hagelschäden, kommt in der Regel die Teilkaskoversicherung auf. Autohalter zahlen dann nur den Selbstbehalt.
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