Wenn der Internetanschluss daheim ausfällt, kann das Smartphone in die Bresche springen, ein WLAN-Netz aufspannen und Geräte wie etwa das Notebook mit Internet versorgen. Tethering heißt der Fachbegriff dafür. Und fast alle Smartphones beherrschen es.
In sehr seltenen Fällen kann es sein, dass Tethering nicht funktioniert, weil der Mobilfunkanbieter es nicht zulässt. Ansonsten sollte man beim Tethering natürlich den mobilen Datenverbrauch im Blick behalten und vielleicht nicht gerade Betriebssystem-Updates herunterladen, wenn man nur ein sehr überschaubares monatliches Datenvolumen zur Verfügung hat.
Bei Android geht das in den Einstellungen unter „Netzwerk & Internet/Internet“, wenn man unter „Mobile Daten“ rechts neben dem Namen des Mobilfunkanbieters auf das Zahnrädchen tippt und dann „Datennutzung durch Apps“ wählt. Dort hat man unter „Datenwarnung und -limit“ auch die Möglichkeit, sich benachrichtigen oder die mobile Datenverbindung automatisch kappen zu lassen, wenn eine bestimmte Datenmenge erreicht worden ist.
Bei iOS funktioniert es in den Einstellungen unter „Mobilfunk“ ganz ähnlich. Dort wird der mobile Datenverbrauch für einzelne Apps oder auch einzelne Systemdienste aufgeführt.
© dpa-infocom, dpa:260105-930-502451/1