In Feuchtwangen den Tag der Nachbarn gefeiert | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.05.2025 20:00

In Feuchtwangen den Tag der Nachbarn gefeiert

Wie soll der „Platz der Kinderrechte“ in Feuchtwangen aussehen? Beim Tag der Nachbarn konnten Mädchen und Jungen ihre Ideen kreativ umsetzen. (Foto: Erich Herrmann)
Wie soll der „Platz der Kinderrechte“ in Feuchtwangen aussehen? Beim Tag der Nachbarn konnten Mädchen und Jungen ihre Ideen kreativ umsetzen. (Foto: Erich Herrmann)
Wie soll der „Platz der Kinderrechte“ in Feuchtwangen aussehen? Beim Tag der Nachbarn konnten Mädchen und Jungen ihre Ideen kreativ umsetzen. (Foto: Erich Herrmann)

Ein Fest der Begegnung und des Miteinanders, der Freundschaft und des Zusammenhalts war der Tag der Nachbarn, zu dem die Stadt Feuchtwangen in den Garten des Fränkischen Museums eingeladen hatte. Rund 250 Gäste kamen.

Ein buntes Programm mit Theater, Musik und verschiedenen Aktionen sorgte für Kurzweil. Zudem war kulinarisch einiges geboten. Am Stand der Islamischen Gemeinde Feuchtwangen etwa gab es türkische Pizza und Gözleme – das sind vegetarische Teigtaschen – oder heißen Tee mit frischen Minzblättern. Der Förderverein der Land-Schule wartete mit Kuchen auf und Mitglieder des Stadtrats schenkten Getränke aus.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Patrick Ruh die Veranstaltung. Der Umgangston sei spürbar rauer geworden, deshalb wolle man mit dem Fest einen Gegenpart setzen und sich in gemütlicher Atmosphäre begegnen und austauschen, sagte der Rathauschef.

Es sei wichtig, dass der Tag der Nachbarn nun zum zweiten Mal in Feuchtwangen stattfinde. Denn damit wolle man ein deutliches Zeichen für Zusammenleben, Vielfalt und und Gemeinschaft setzen, betonte der städtische Integrationsbeauftragte Peter Jüdt.

„Blomquist“-Ensemble trat auf

Den Auftakt bestritt das Ensemble von „Kalle Blomquist“, dem diesjährigen Kinderstück der Kreuzgangspiele. Die Schauspielerinnen und Schauspieler machten mit einigen Kostproben neugierig auf die Geschichte rund um den Meisterdetektiv.

Beim Trommelworkshop mit der Percussionband Drum and Fun unter Leitung von Monika Wurst beteiligten sich Gäste sowie auch einige der Schauspielerinnen und Schauspieler.

Vertreter des Kinderschutzbunds und des Arbeitskreises „Platz der Kinderrechte“ hatten derweil eine Spielecke aufgebaut. Mädchen und Jungen konnten mit Legobausteinen und Malfarben ihre Ideen für einen künftigen „Platze der Kinderrechte“ in Feuchtwangen kreativ umsetzen.

Gewünscht wurden beispielsweise Spiel-, Versteck- und Ausruhmöglichkeiten. Die Organisatorinnen der Aktion, Nancy Müller, Lilo Sauer und Sandra Brenner waren von der positiven Resonanz sehr begeistert.

Führung durch die Diakoniestation

Auch die Diakonie Feuchtwangen beteiligte sich am Tag der Nachbarn und bot Führungen durch die nahe gelegene Diakoniestation im ehemaligen Preiß-Haus an der Spitalstraße an. Dabei gewährten Irina Reim, Elke Klostermann und Anette Dänzer einen Blick in das Gebäude, das generalsaniert worden ist.

Den Schlusspunkt im Museumsgarten setzte die integrative Trommelgruppe der Lebenshilfe. Das Ensemble sorgte mit afro-karibischen Rhythmen für gute und lautstarke Unterhaltung. Zahlreiche Gäste klatschten bei dem halbstündigen Auftritt eifrig mit und spendeten viel Beifall.

Aus Sicht von Peter Jüdt war die gesamte Veranstaltung „sehr gelungen“. Der städtische Integrationsbeauftragte versprach eine Wiederauflage des Tags der Nachbarn im kommenden Jahr.


Von Erich Herrmann
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