Hintergründe zum Weihnachtsmarkt in Ansbach 2024: OB Deffner stellt das Programm vor | FLZ.de

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Veröffentlicht am 13.11.2024 08:58

Hintergründe zum Weihnachtsmarkt in Ansbach 2024: OB Deffner stellt das Programm vor

Weihnachtsengel schmückten die Pyramide, als voriges Jahr der Weihnachtsmarkt eröffnete. Oberbürgermeister Thomas Deffner (im Hintergrund) machte Lust auf die Höhepunkte in der Adventszeit. (Archivfoto: Jim Albright)
Weihnachtsengel schmückten die Pyramide, als voriges Jahr der Weihnachtsmarkt eröffnete. Oberbürgermeister Thomas Deffner (im Hintergrund) machte Lust auf die Höhepunkte in der Adventszeit. (Archivfoto: Jim Albright)
Weihnachtsengel schmückten die Pyramide, als voriges Jahr der Weihnachtsmarkt eröffnete. Oberbürgermeister Thomas Deffner (im Hintergrund) machte Lust auf die Höhepunkte in der Adventszeit. (Archivfoto: Jim Albright)

Ob Feierabend-Glühwein mit Kollegen oder gemütlicher Bummel durch die Budenstadt mit der Familie: Für viele beginnt bald ein Höhepunkt im Veranstaltungsreigen. Von Donnerstag, 28. November, bis Montag, 23. Dezember, lädt der Ansbacher Weihnachtsmarkt in die Altstadt ein. Diesmal kommt auch eine alte Tradition zurück.

„Beschirmt von den beiden großen Kirchen St. Gumbertus und St. Johannis, rund um das Stadthaus, bereichert der Weihnachtsmarkt die Vorweihnachtszeit in Ansbach“: So wirbt für ihn die Stadt.

Zusätzlich zu den adventlichen Lichtern und Klängen: Für Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Dezember, kündigt die Kommune zum Beispiel Funkenregen und Hammerschläge im Museumshof und vor dem Markgrafenmuseum an. Dann gibt es erneut eine Schmiedeweihnacht. Ankündigt sind dabei Schmiedehandwerk an offenen Schmiedestellen und eine Mitmachschmiede für Kinder.

Flexibuden-Konzept mit wechselndem Angebot

Unter dem Gewölbe der Gotischen Halle im Stadthaus präsentiert sich indes die traditionelle Weihnachtsausstellung. Die Kommune charakterisiert das Angebot an der Stelle als „eine breit gefächerte Auswahl von kleinen, feinen und einzigartigen Produkten“.

In einem Pressegespräch betonte Oberbürgermeister Thomas Deffner am Dienstag mit Blick auf den Markt: „Wir freuen uns sehr, dass langjährige Fieranten wieder vertreten sind, dass aber auch neue dabei sind.“ Er ging etwa auf eine Erlebnis-Imkerei, eine lebende Krippe am Stadthaus oder eine Eisstockbahn auf dem Johann-Sebastian-Bach-Platz ein.

Sehr attraktiv sei nach wie vor das Flexibuden-Konzept mit seinem wechselnden Angebot. In dem Pressegespräch blickten stellvertretend die Jägervereinigung Ansbach (mit ihrem Motto „Wildes Weihnachten“) und der Club der Freunde von Anglet (mit Kulinarischem und Infomaterial zu Ansbachs französischer Partnerstadt) voraus.

Lange Einkaufsnacht in Altstadt und Brücken-Center

Die Fränkische Handwerkerkrippe zum Beispiel, bekannt aus der Kirche des Bezirksklinikums, ist wieder im Markgrafenmuseum zu sehen. Der Kaffeewagen Comoedia Mundi (Café Senza licenza) macht auf dem Johann-Sebastian-Bach-Platz halt. Er hat Kultur im Gepäck – auch mit dem Theater Ansbach als Gast. Die Lange Einkaufsnacht etwa erstreckt sich am Samstag, 30. November, auf Altstadt und Brücken-Center.

Im Pressegespräch ergriffen viele Beteiligte das Wort – von der Firma Festzelte Papert über die Jägervereinigung bis zu Karl Springer, der auf seine weihnachtlich dekorierte Schmiede in der Büttenstraße 40 aufmerksam machte. Bastelangebote zum Beispiel richten sich im Bauwagen der Jungen Kunstschule (Juks) an Mädchen und Jungen.

Der Oberbürgermeister blickte auf „eine fantastische Weihnachtszeit“, auf die sich alle freuten „und die wir, glaube ich, auch alle gut gebrauchen können“. Wie Kulturreferentin Nadja Wilhelm fand, lebt diese Zeit von den Menschen, die sie mittragen und mitgestalten.

Lange Zeit war in der Stadt das „Glühwein-Austrinken“, eine reduzierte Marktöffnung zu Heiligabend, 24. Dezember, Tradition. „Alte Ansbacher kennen es“, machte Deffner deutlich. In diesem Jahr findet es mit einem kleinen Budenangebot von 11 bis 14 Uhr wieder statt.

Der Ansbacher Weihnachtsmarkt öffnet immer sonntags bis donnerstags von 11 bis 20 Uhr sowie freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr seine Pforten.

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