Die Beteiligten sind hochzufrieden. Das 16. Benefizkonzert der Hilterhaus-Stiftung am Tag der Deutschen Einheit spielte einen Spendenerlös in Höhe von 22.400 Euro ein. Stifter Friedrich Hilterhaus und Schirmherrin Antje Döllinger, seine Tochter, waren in einem Bilanz-Pressegespräch voll des Lobes.
Das Konzert fand am 3. Oktober in der Kirche St. Gumbertus statt. Der Untertitel lautete „Brückenbauer für bedürftige Familien in und um Ansbach“. Für den Ehrenbürger und Gründer der Reihe, Friedrich Hilterhaus, war es das schönste Konzert der 16. Die 22.400 Euro wertete er als gutes finanzielles Ergebnis. „Wir haben das vom vergangenen Jahr nicht erreicht, aber das kann nicht immer so sein.”
Wenn man über 20.000 Euro erreiche, müsse man sehr zufrieden sein. Ein solches Resultat wäre ohne die Stiftung Vereinigte Sparkassen Stadt und Landkreis Ansbach und die Hilterhaus-Stiftung nicht möglich. „Die Sparkasse ist unverzichtbar geworden.” Beide spendeten laut seinen Worten je 4500 Euro. Die Gelder seien in den 22.400 Euro integriert.
Die Kosten für das Konzert in Höhe von ungefähr 20.000 Euro trägt gemäß Friedrich Hilterhaus' Worten die Stifterfamilie. „Mir geht es auch darum, den Menschen hier etwas zu bieten.” Das Konzert habe Kultstatus.
Großes Lob spendete er den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er verglich sie mit einer Herzkammer. „Die Mannschaft ist großartig gewesen, gut im Zusammenhalt, gut geführt.” Es gehe ihm zu Herzen, wie alle mitmachten. Antje Döllinger würdigte, wie alle im Team etwas mitbringen, zum Beispiel Kaffee oder Kekse, und privat Geld investieren.
„Das Publikum ist schon unser Stammpublikum, und das hält auch zu uns”, meinte Friedrich Hilterhaus. Mit ihm und dem geschäftsführenden Pfarrer für die zwei evangelischen Innenstadtgemeinden St. Johannis und St. Gumbertus, Oliver Englert, sei es am Anfang „ein bisschen spröde” gewesen, aber sie hätten „ein tolles Verhältnis gefunden”. Die Kirche St. Gumbertus und das Konzert gehörten einfach zusammen.
Antje Döllinger bezeichnete Helmut Kappe als „unser Gehirn, unseren Organisationsmeister”. Vom Arbeitskreis Benefizkonzert der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchten das Pressegespräch neben ihm: Roland Hauenstein, Elisabeth Heinlein-Glaser, Margot Huber, Markus Jakobsche, Ellen May, Wolfgang Neumann und Stadtrat Stefan Salinger.
„Blitzlicht”-artig, wie es Antje Döllinger ausdrückte, gaben sie ihren Eindruck vom Konzert wieder. Viel Zuspruch erntete dabei der künstlerische Leiter und Moderator David Lugert. Die Vorsitzende des Stiftungsrats, Ellen May, sprach von einem hervorragenden Konzert. „Was das Besondere an der Konzertreihe ist, ist, dass da auch Künstler gemeinsam musizieren, die sich vorher nicht kannten.”
Sie selbst hält es für großartig, dass die Klangfänger mitgewirkt hatten, die Singschule des Windsbacher Knabenchors für Jungen im Grundschulalter. Außerdem nannte sie das Pathos, die Professionalität und die Empathie aller Künstlerinnen und Künstler beeindruckend. Pfarrer Englert schloss sich ihr an. Ihm gefiel überdies besonders, „dass wir wirklich knapp in der Zeit geblieben sind”.