Am kommenden Wochenende (27. bis 29. März) starten zehn Bundesländer in die Osterferien. Das dürfte eine „hohe Belastung“ auf die Fernstraßen verursachen, notiert der ADAC. Auch der Auto Club Europa (ACE) warnt deswegen vor hohem Verkehrsaufkommen.
Da auch die Nachbarländer Österreich und Schweiz in weiten Teilen in die Ferien starten, sei nicht zuletzt auf den transalpinen Routen mit einer „massiven Verkehrsbelastung“ zu rechnen. Zudem sorge später Wintersportverkehr und der Aufbruch in den Frühlingsurlaub auf den Nord-Süd-Achsen in Deutschland für dichte Kolonnen.
So sei speziell auf der A 1 (Hamburg – Köln), der A 7 (Hamburg – Füssen) sowie der A 8 (Stuttgart – Salzburg) „viel Geduld gefragt“. Rund um große Ballungsräume wie Berlin, München, Stuttgart, Frankfurt und das Rhein-Ruhr-Gebiet werde „viel los“ sein. Auch wer einen der großen Flughäfen ansteuert, plant besser mehr Zeit ein.
Reparaturmaßnahmen bremsen den Verkehr weiterhin an einigen Stellen aus, aktuell zählt der ADAC 785 Baustellen. Zudem seien wichtige Autobahnteilstücke am Wochenende gesperrt. Dennoch ist der Stauhöhepunkt laut ADAC noch nicht erreicht: Das Wochenende vor Ostern beginne für viele Autofahrer und Autofahrerinnen noch nicht „mit den ganz großen Staus.“
Der ACE und der ADAC erwarten in den Großräumen Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Neckar, Stuttgart und München sowie auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):
Auch in Österreich dürfte es vor allem auf wichtigen Reiserouten Staus geben. So rechnet der ACE auf den Anreiserouten in die österreichischen Skigebiete, den Transitachsen und weiter Richtung Südtirol „mit einem massiven Verkehrsaufkommen“. Den Clubs zufolge sind vor allem die Tauernautobahn (A 10), die Inntalautobahn (A 12) und die Brennerautobahn (A 13) zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen.
Probleme drohen auf wichtigen Autobahnen in Österreich weiterhin durch Baustellen. Das gilt etwa für die Brennerautobahn aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke. Daher kann es gerade zu Stoßzeiten immer wieder zu Verzögerungen und Staus kommen - trotz temporärer zweistreifiger Verkehrsführung. Der ADAC stellt online weitere Informationen bereit. Auch auf dem nicht mehr grundsätzlich gesperrten Reschenpass (B 180) ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.
Zudem sind noch in der Wintersaison hindurch Fahrverbote für den Ausweichverkehr am Wochenende in Kraft – so unter anderem im Bundesland Tirol. Die betroffenen Strecken und Zeiten lassen sich auf der Informationsseite des Bundeslands Tirol ansehen. Ähnliches gilt in Vorarlberg, wozu das Bundesland auch eine Seite im Netz hat.
Wegen der stichprobenhaften Einreisekontrollen an der deutschen Grenze kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) – zu Wartezeiten kommen.
Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.
Auch in weiten Teilen der Schweiz ist Osterferienzeit. Das und der Reiseverkehr aus den Nachbarländern füllt vor allem die Transitstrecken - mit Verkehrsbehinderungen ab Freitag. Die Zufahrten in die Schweizer Wintersportgebiete dürften laut ACE am Samstag ihre Kapazitätsgrenzen erreichen.
Vor allem auf der Gotthardroute (A 2) ist laut ACE „mit einer massiven Zunahme des Verkehrs“ zu rechnen. Und vor dem Gotthardtunnel sei „ein erhebliches Zeitpolster“ einzuplanen. Alternative ab einer Wartezeit von über einer Stunde vor dem Nordportal (Göschenen): die San-Bernardino-Route (A 13). Aber auch hier ist mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Neben der Gotthardroute ist laut ADAC sind allem die A 1 (zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen) sowie die A 3 (Basel nach Chur) stark belastet.
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