Veröffentlicht am 05.07.2022 17:52

Getreidefeld wurde Raub der Flammen

Insgesamt waren auf dem 2,5 Hektar großen Getreidefeld zwischen Altershausen und Hombeer etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort, um die Flammen in den Griff zu bekommen. (Foto: Mark Oliwa)
Insgesamt waren auf dem 2,5 Hektar großen Getreidefeld zwischen Altershausen und Hombeer etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort, um die Flammen in den Griff zu bekommen. (Foto: Mark Oliwa)
Insgesamt waren auf dem 2,5 Hektar großen Getreidefeld zwischen Altershausen und Hombeer etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort, um die Flammen in den Griff zu bekommen. (Foto: Mark Oliwa)

Ein 2,5 Hektar großes Getreidefeld zwischen Altershausen und Hombeer wurde am Dienstagnachmittag ein Raub der Flammen. Die Ursache ist noch unklar. 80 Feuerwehrfrauen und -männer löschten das Feuer und verhinderten ein Übergreifen des Brandes auf den angrenzenden Wald.

Wie Einsatzleiter Karl-Heinz Köberer auf FLZ-Anfrage berichtete, habe ihn die Einsatzmeldung kurz vor 14 Uhr erreicht. Ursprünglich seien nur die Feuerwehren aus Altershausen und Obersteinbach benachrichtigt worden. „Dann habe ich nachalarmiert“, betonte Köberer, seines Zeichens auch Kommandant der Feuerwehr Baudenbach, wo man 2020 einen riesigen Brand bekämpft hatte.

Angerückt seien dann am Dienstag die Wehren aus Münchsteinach, Markt Taschendorf, Burghaslach, Vestenbergsgreuth und schließlich auch Baudenbach mit ihren Löschgruppenfahrzeugen. Und das war gut so, befand der Einsatzleiter: Das Getreidefeld war von drei Seiten von Wald umgeben; nördlich, östlich und westlich. Erst nach gut einer Stunde galt das Feuer als gelöscht.

Über die Brandursache vermochte Köberer nichts zu sagen. Er habe das Feld teilweise abgeerntet vorgefunden. Ein Mähdrescher sei in der Nähe gestanden. „Dies hat aber nichts mit dem Feuer zu tun“, hieß es seitens der Neustädter Polizei. Das Feuer habe sich von der anderen Ackerseite her ausgebreitet, habe der geschädigte Landwirt beobachtet, der gerade auf dem Feld gearbeitet hatte.

Dass landwirtschaftliches Gerät den Brand verursacht haben könnte, schloss die Polizei aus. Eine Glasscherbe oder eine brennende Zigarette seien eher als entzündliches Material denkbar. Mit einem genauen Ergebnis konnte gestern nicht mehr gerechnet werden, hieß es aus der Inspektion. Die Polizei bezifferte den Schaden auf rund 4000 Euro.

Anita Dlugoss

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