Wer ausgewogen essen möchte, muss nicht jede Mahlzeit nach komplizierten Regeln planen. Eine einfache Orientierung bietet der Teller: Etwa die Hälfte sollte aus Gemüse und Obst bestehen, rund ein Drittel aus Kartoffeln oder Getreideprodukten. Der übrige Platz ist für Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Eier oder pflanzliche Alternativen vorgesehen.
Dieses Tellermodell der Stiftung Gesundheitswissen orientiert sich am „Ernährungskreis“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Das Modell ist als Faustregel gedacht. Auch gewohnte und vertraute Gerichte lassen sich damit anpassen: Bei einer Linsensuppe etwa können Gemüse und Hülsenfrüchte die Grundlage bilden. Wer Würstchen dazu isst, kann sie als kleinere Beilage einplanen. Bei Reis, Brot oder Nudeln empfiehlt sich die Vollkornvariante, wenn sie passt.
Ein solcher Teller ist gut. Für eine gesunde Ernährung kommt es auf die Auswahl über mehrere Tage an. Die Stiftung Gesundheitswissen empfiehlt für einen gesunden Wochenplan, der dabei helfen soll, sich ausgewogen und gesund zu ernähren:
Wichtig für eine gesunde Ernährung: lieber Frisches als Fertigprodukte - und Süßes, Salziges und Frittiertes nur bewusst und in kleinen Mengen essen.
Die DGE empfiehlt außerdem, langsam und bewusst zu essen. Das fördere zudem das Sättigungsgefühl. Und natürlich ist ausreichend Flüssigkeit wichtig, mindestens 1,5 Liter pro Tag in Form von Wasser oder ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.
Wer das Tellermodell ausprobieren möchte, findet auf der Webseite der Stiftung Gesundheitswissen Beispielmahlzeiten. In einem interaktiven Spiel kann man dort auch Teller virtuell zusammenstellen und testen, wie verschiedene Lebensmittelgruppen nach der Teller-Regel kombiniert werden können.
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