Nicht jedes Gemüse verträgt Hitze und Trockenheit gleich gut. Mit der passenden Sortenwahl, ausreichender Wasserversorgung und einem gut gepflegten Boden lassen sich die Pflanzen laut dem Industrieverband Agrar (IVA) jedoch gezielt unterstützen.
An sonnigen oder sehr warmen Standorten wachsen widerstandsfähige Gemüsesorten wie Tomate, Paprika, Aubergine, Kartoffeln, Zwiebeln oder Möhren oft besser. Aber auch empfindliche Sorten wie Gurken, Kohlrabi oder Radieschen lassen sich dort erfolgreich anbauen - wenn sie genug Wasser bekommen.
Wer im Sommer Blattgemüse ernten will, greift am besten zu Mangold oder Pflücksalaten, sie wachsen auch bei Wärme zuverlässig.
Nach dem Pflanzen gilt: Besonders während sich junge Pflänzchen entwickeln, brauchen sie ausreichend Feuchtigkeit. Wassermangel kann sich negativ auf Wachstum und Ertrag auswirken.
Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich Wasser im Garten sparsam und effizient einsetzen. So wird die Verdunstung reduziert und die Feuchtigkeit bleibt länger im Boden erhalten.
Wer Gemüse im Hochbeet, Balkonkasten oder -kübel anbaut, sollte die Feuchtigkeit besonders im Blick behalten. Die Erde in Pflanzgefäßen erwärmt sich schneller als im Gartenboden und Wasser geht so schneller verloren.
Ist es länger heiß und trocken, sollte man die Bodenfeuchtigkeit regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf häufiger gießen. Tipp: In hellen Gefäßen heizt sich die Erde weniger schnell auf.
Gegen Trockenstress hilft nicht nur die richtige Bewässerung, sondern auch eine gute Bodenpflege. Ein gesunder Boden kann Wasser besser aufnehmen und speichern. Hilfreich sind vor allem folgende Maßnahmen:
Davon profitieren Gemüsepflanzen nicht nur während Trockenperioden. Kommt es nach Hitzephasen zu kräftigen Regenfällen, kann eine lockere Bodenstruktur dafür sorgen, dass Regenwasser besser versickert.
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