Gemeinderat Hagenbüchach: Bürger will die Errichtung eines Planetenradweges | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.09.2025 07:02, aktualisiert am 22.09.2025 18:03

Gemeinderat Hagenbüchach: Bürger will die Errichtung eines Planetenradweges

Auf den Spuren des Sonnensystems, im übertragenen Sinne, könnten sich Radfahrerinnen und Radfahrer womöglich bald schon in den Gemeinden Hagenbüchach und Emskirchen bewegen. (Foto: Jim Albright)
Auf den Spuren des Sonnensystems, im übertragenen Sinne, könnten sich Radfahrerinnen und Radfahrer womöglich bald schon in den Gemeinden Hagenbüchach und Emskirchen bewegen. (Foto: Jim Albright)
Auf den Spuren des Sonnensystems, im übertragenen Sinne, könnten sich Radfahrerinnen und Radfahrer womöglich bald schon in den Gemeinden Hagenbüchach und Emskirchen bewegen. (Foto: Jim Albright)

Rad- und Wanderwege, die unter ein bestimmtes Motto gestellt werden, gibt es auch in der Region etliche. Ein Planeten-Radweg existiert im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim jedoch noch nicht: Einen solchen würde gern Rainer Weiskirchen aus Hagenbüchach realisieren. Seine Idee sprach er in der Sitzung des Gemeinderates kurz an.

Das ausführlichere Konzept, in das er schon viel Arbeit investierte, möchte er gern in der Oktobersitzung präsentieren. Dem steht nichts entgegen. Nicht nur durch seine Heimatgemeinde, auch durch Wilhelmsdorf und Emskirchen würde er die rund 26 Kilometer lange Rundstrecke gerne verlaufen lassen.

Die Planeten unseres Sonnensystems sollten in einem Maßstab von 1:550 Millionen sowohl in ihrer Größe als auch in ihrem Abstand zur Sonne dargestellt werden, sagte Weiskirchen. Die Standorte beziehen sich jeweils auf die Entfernung zur Sonne, vom definierten Ausgangspunkt aus. Auch über die möglichen Standorte für Sonne, Merkur, Venus, Erde und Mars in Hagenbüchach sowie Jupiter in Pirkach, Saturn in Gunzendorf, Neptun in Rennhofen (allesamt Emskirchen) und Uranus in Wilhelmsdorf machte er sich Gedanken.

Überlegungen über richtigen Standort

In die Wahl des Maßstabs und der „Planeten-Standorte“ flossen Überlegungen ein, ob der Ort gut frequentiert und leicht zu erreichen ist, erläuterte Weiskirchen. Auch die Frage, ob die Stelle an bestehende Rad- oder Wanderwegen angebunden ist, wurde bedacht, ebenso wie weitere Angebote etwa gastronomischer Art oder Spielplätze.

An den einzelnen Standorten sollte der Planet auf einer Metallplatte dargestellt und mit einer kurzen Erklärung und einem QR-Code versehen werden, der auf eine entsprechende Homepage weiterleitet. Sein Ideenpapier habe er auch schon an den Umsetzungsbegleiter der Kommunalen Allianz Aurach-Zenn, Maximilian Gaier, weitergeleitet. Dieser klärt ab, ob sich das Ganze als Leader-Projekt umsetzen ließe. Weiskirchen betonte in der Sitzung, dass er sich schon nach Förderungen erkundigt habe und zudem auf die Kosten für das Projekt eingehen will.

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Rund um den Planetenradweg könnte sich Weiskirchen auch das eine oder andere Event vorstellen. Mehr dazu will er in der Oktobersitzung sagen. Bürgermeister David Schneider befand die Idee, wie auch die Gremiumsmitglieder, als sehr gut. Zur Freude des Gemeindechefs bekäme Hagenbüchach mehr Planeten als Emskirchen.

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