Ganz ohne Streifen: Wie ein Kalender dem Triesdorfer Tiger helfen soll | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.10.2026 19:10

Ganz ohne Streifen: Wie ein Kalender dem Triesdorfer Tiger helfen soll

Die Rinder der Familie Röttenbacher-Stoll zieren das Augustblatt des Kalenders. Der Erlös kommt dem Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes zugute. (Foto: Röttenbacher-Stoll/Verein zur Erhaltung des Ansbach Triesdorfer Rindes )
Die Rinder der Familie Röttenbacher-Stoll zieren das Augustblatt des Kalenders. Der Erlös kommt dem Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes zugute. (Foto: Röttenbacher-Stoll/Verein zur Erhaltung des Ansbach Triesdorfer Rindes )
Die Rinder der Familie Röttenbacher-Stoll zieren das Augustblatt des Kalenders. Der Erlös kommt dem Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes zugute. (Foto: Röttenbacher-Stoll/Verein zur Erhaltung des Ansbach Triesdorfer Rindes )

Der neue Tigerkalender ist da. Diese Tiger haben aber keine Streifen, sondern Flecken. Der Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes nutzt den Verkaufserlös zur Erhaltung der vor dem Aussterben bedrohten Rinderrasse.

Als der Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes 1992 damit begann, die Triesdorfer Tiger, wie sie im Volksmund genannt werden, vor dem Aussterben zu retten, wurden auf verschiedenen Höfen in Mittelfranken noch ca. 40 Tiere gefunden und anschließend züchterisch betreut. Die Entwicklung ging allerdings nur langsam voran. So waren es 2012 erst knapp über 100 anerkannte Triesdorfer Tiger. Doch dann sank der Bestand bis 2016 auf unter hundert Tiere in Mittelfranken.

Aufbau von Mutterkuhbetrieben

Da die Ansbach-Triesdorfer Rinder überwiegend auf kleineren Betrieben gehalten wurden, waren und sind insbesondere Betriebsaufgaben eine große Gefahr für den Erhalt der Rasse, so der Verein in einer Pressemitteilung. Mit dem Aufbau von Mutterkuhbetrieben ab 2016 und der damit verbundenen gezielten Werbung gelangten die Tiger wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Und seit dem Start der Fleischvermarktung 2018 kam auch die Herdbuchzucht in NRW dazu, später ein eigenes Herdbuch für die Mutterkuhhalter in Bayern.

Dies ist zwar eine sehr positive Entwicklung, aber gerade weitere Betriebsaufgaben könnten die Zucht wieder enorm zurückwerfen, zumal die Tiger weiterhin extrem vom Aussterben bedroht sind. Mit dem Verkaufserlös des Kalenders finanziert der Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes e.V. die Absamung von Tigerbullen und damit den Erhalt der Rasse. Der Kalender im DIN‑A3‑Format kostet 11,50 Euro plus Versandkosten. Wer Interesse an dem Kalender hat, schreibt eine E‑Mail an: pfaefflin-nefian@gmx.de

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