Veröffentlicht am 22.11.2022 10:57

Feuerwehr-Einsatz in Ansbach: Kaminbrand endet glimpflich

Die Feuerwehr Ansbach kontrollierte den brennenden Kaminschacht mit einer Drehleiter (Foto: Manfred Blendinger)
Die Feuerwehr Ansbach kontrollierte den brennenden Kaminschacht mit einer Drehleiter (Foto: Manfred Blendinger)
Die Feuerwehr Ansbach kontrollierte den brennenden Kaminschacht mit einer Drehleiter (Foto: Manfred Blendinger)

Ein Kaminbrand in der Kraußstraße in Ansbach ist am Montagabend, 21. November, glimpflich ausgegangen. Nach einem rund zweistündigen Einsatz der Feuerwehr bilanzierte die Polizei: keine Verletzten, kein Sachschaden.

Die Ansbacher Feuerwehr rückte gegen 21.55 Uhr zu dem Einfamilienhaus an. Vor Ort kontrollierten die Kräfte mithilfe einer Drehleiter den betroffenen Schornstein.

Feuerwehr erklärt Gefahren eines Kaminbrands

Ein Kaminbrand entsteht, wenn Rußablagerungen Feuer fangen. Die Gefahr bestehe neben Funkenflug vor allem darin, dass jener „Glanzruß“ beim Abbrennen aufquelle und damit den Schornstein verstopfe, erklärt Patrick Mittemeyer, Einsatzleiter der Feuerwehr. Dann staue sich die Hitze im Inneren - und giftige Dämpfe könnten ins Haus gelangen.

Löschen mit Wasser sei dabei keine Lösung, sagt Mittemeyer, weil bei einer schlagartigen Verdampfung der Kamin schwere Schäden davontragen könne. Entsprechend bemühten sich die Feuerwehrkräfte um ein kontrolliertes Abbrennen der Rußreste. Auch ein Schornsteinfeger half während des Einsatzes.

Gegen 0 Uhr konnten die Bewohner wieder in ihr Haus zurück. Der Schornstein hat nach Angaben von Feuerwehr und Polizei keinen Schaden erlitten.


Johannes Hirschlach

Redakteur für Digitales

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